Oberliga Hessen !

Bild00017-1 Es ist vollbracht! Unsere Mannschaft steigt nach dem 0:0 im letzten Relegationsspiel gegen Viktoria Kelsterbach in die Hessenliga auf. Es war angerichtet zum großen Finale: letztendlich dürften es gut 1.700 Zuschauer gewesen sein, die an diesem sonnigen Dienstagabend ins Brentanobadstadion gepilgert waren, um den Showdown in der Hessenliga-Aufstiegsrunde zu erleben. Nach zuletzt holprigen Wochen in der Schlussphase der Verbandsliga Süd sowie einem überzeugenden 5:1-Auswärtserfolg im ersten Relegationsspiel beim Hünfelder SV, galt es für unsrere Mannschaft nun doch noch die Mission zu erfüllen und den Aufstieg in die Hessenliga zu bewerkstelligen.Bild00003 Die Viktorianer aus Kelsterbach versteckten sich zunächst aber keineswegs in der Gewissheit, dass ein Remis nur unserer Mannschaft zum Aufstieg verhelfen würde, sodass es einige Zeit benötigte, ehe die „Roten“ den erforderlichen Zugriff auf das Spiel erlangten. Erste Annäherungsversuche durch Kopfballmöglichkeiten von Varol Akgöz in der 11. Minute und Damir Topgagic in der 16. Minute blieben jedoch folgenlos. Auch Patrick Barnes hätte nach 20 Minuten die Führung erzielen können, aber auch sein Schussversuch konnte noch geklärt werden. In der 25.Spielminute wurde es dann richtig knapp: Zunächst konnte Jeremy Lundy in allerhöchster Not einen Schuss vom Kelsterbacher Manuel May aus der Gefahrenzone bugsieren, ehe im direkten Gegenzug unsere Mannschaft ihre bis dahin beste Chance verbuchte. Leider konnte Varol Akgöz die Riesenmöglichkeit aus halbrechter Position nicht zur 1:0 Führung nutzen, nach toller Vorarbeit von Patrick Barnes. Es bahnte sich zunehmend ein Geduldsspiel an, denn in Rückstand wollte in diesem brisanten Spiel keines der beiden Teams geraten, aber um ein Haar wäre es nach 35 Spielminuten doch so weit gewesen. Erneut Akgöz setzte seinen Schuss allerdings an die Querlatte des Kelsterbacher Gehäuses, sodass es torlos in die Kabinen ging.Bild00008 Der zweite Spielabschnitt brachte dann kaum noch nennenswerte Höhepunkte hervor und erst recht keine echten Torchancen, sie blieben äußerst rar gesät. Es war nun kein hochklassiges, aber jederzeit spannendes Spiel, bei der man den Akteuren die Bedeutsamkeit anmerkte und der kleinste Fehler die Entscheidung hätte hervorrufen können. So spielte sich das Geschehen zumeist im Mittelfeld ab und allmählich konnten sich unsere Kicker darauf verlegen, dieses Remis zu halten. Die intensive Schlussphase nutzten die Gäste für einen letzten Sturmlauf in unsere Hälfte, aber wirklich brenzlig wurde es nur noch ein einziges Mal: bereits in der vierten Minuten der Nachspielzeit blockte unsere Abwehr den Schussversuch von Jonas Scheitza im letzen Moment ab. Dann war Schluss, um 21.24 Uhr kannte der Jubel am Brentanobad keine Grenzen mehr. Eine rot-weisse Menschentraube aus Spielern, Betreuern und Fans feierte im Mittelkreis den unter dem Strich verdienten Aufstieg. Nach 2012 kehren wir endlich wieder zurück ins Oberhaus des hessischen Fußballs.Bild00013 Glückwunsch an das Team, die Interimstrainer und alle, die ihren Beitrag geleistet haben, damit am Ende ein absolut versöhnlicher und verdienter Aufstieg steht. Abschließend wollen wir uns bei unseren Gästen aus Kelsterbach bedanken für ein faires und spannendes Spiel und auch das faire und sportliche Verhalten der Verantwortlichen und der mitgereisten Anhänger. Wir wissen aus dem letzten Jahr wie es ist, knapp den Aufstieg zu verpassen. Wir wünschen der Viktoria aus Kelsterbach eine erfolgreiche Saison 2015/16.   Der Vorstand

Überzeugende Vorstellung in Hünfeld – 5:1 Sieg

hunf-rw-7 Durch einen in dieser Höhe nicht unbedingt erwarteten 5:1-Auswärtssieg beim Hünfelder SV haben wir jetzt eine optimale Ausgangsposition für das letzte Aufstiegsrundenspiel am kommenden Donnerstag im Brentanobadstadion gegen Viktoria Kelsterbach. Unsere Mannschaft mit dem Trainerduos Niko Arnautis und Zissis Petkanas zeigte in der Rhönkampfbahn eine glanzvolle Vorstellung und war dem Vizemeister der Verbandsliga Nord in allen Belangen überlegen. Vor allem in der Offensivqualität konnten die Gastgeber den Frankfurtern das Wasser nicht reichen. So wirbelten Akgöz, Barnes & Co nach Belieben und fuhren einen souveränen Auswärtssieg bei den Osthessen ein.   hunf-rw-10Vor rund 800 Zuschauern startete unser Team schwungvoll in die Partie. Nach einem abgeblockten Freistoß von Milosz Adam Freund setzte Mert Pekesen den Abpraller über das Hünfelder Tor. Kurz darauf kam Varol Akgöz frei zur Flanke und Patrick Barnes köpfte über das Tor, wiederum nur eine Minute später traf Akgöz das Außennetz. Zwar war die Anfangsphase noch nicht mit einem Torerfolg gekrönt worden, aber von Beginn an sahen die Zuschauer nur eine Mannschaft nach vorne spielen, unsere Mannschaft, die damit für eine unterhaltsame Partie sorgte. Zwischendurch trat etwas Leerlauf ein, aber unsere Abwehr stand in der Defensive kompakt und ließ keine Tormöglichkeiten der Hausherren zu. Spielerisch, taktisch und kämpferisch war unsere Mannschaft den Osthessen klar überlegen. Vor allem die schnellen, wenigen Stürmer Patrick Barnes und Varol Akgöz bereiteten der oft hüftsteif und überfordert wirkenden Abwehrkette des HSV erhebliche Probleme. So entstand auch der Führungstreffer der Frankfurter nach etwas mehr als einer halben Stunde. Der Hünfelder Budenz verlor den Ball im Halbfeld gegen Tim Fließ. Akgöz übernahm den Ball, spielte einen Doppelpass mit Barnes. Dieser legte seinem Sturmkollegen den Ball vor. Akgöz nutzte den freien Raum und seine Schnelligkeit, um aus 20 Metern genau Maß zu nehmen und den Ball mit einem sehenswerten Treffer flach in das Toreck zu bugsieren – 0:1 (32.). Es dauerte ganze 38 Minuten, bis auch die Elf von HSV-Trainer Dominik Weber auf das Tor von RW-Torhüter Ioannis Takidis schoss. Christoph Neidhardt bediente Kevin Krieger quer, dessen Abschluss knapp über dem Gehäuse der Frankfurter landete. Die Nachspielzeit der ersten Hälfte war bereits angebrochen, als unsere Jungs zu einem letzten vielversprechenden Angriff ansetzten. Die Abwehr der Hünfelder zeigte sich besonders in dieser Szene konfus. Barnes konnte sich mal wieder dynamisch durchsetzen, die Verteidigung der Hünfelder bekam den Ball nicht weit genug weg. Akgöz versuchte es mit einem Fernschuss, der abgewehrt wurde. Jedoch genau vor die Füße des heranstürmenden Anil Mus, der mit einem trockenen Schuss in das lange Eck den 2:0-Halbzeitstand für Rot-Weiss besorgte (45./+1). hunf-rw-12Vom Wiederanpfiff weg versuchte unsere Mannschaft den Druck von vor der Pause fortzusetzen. Die “Roten” standen weiter stark in der Defensive und ließen kaum etwas zu. Wenn überhaupt, dann kam Hünfeld nur durch Standards in Tornähe. Nach dem 3:0 der Brentanobad-Kicker in der 62. Minute war die Partie praktisch entschieden. Akgöz leitete steil auf den flinken und ballgewandten Mert Pekesen weiter, der ganz cool und abgezockt den Ball in das lange Eck schob. Nur drei Minuten später startete erneut Pekesen einen Alleingang, scheiterte aber diesmal an HSV-Keeper Tim Gutberlet. Rot-Weiss war weiter klar dominant und in allen Mannschaftsteilen klar besser. Hünfeld hatte dem Offensivwirbel der Gäste so gut wie nichts mehr entgegenzusetzen. Nur durch harmlose Weitschüsse wie von Krieger bekam Takidis im RW-Tor etwas zu halten. Nach einem weiteren Konter über Barnes und Akgöz startete Pekesen am rechten Flügel durch und flankte punktgenau auf den mitgelaufenen eingewechselten Ghani Wessam Abdul (Suma), der den aufspringenden Ball zum 4:0 hervorragend verwertete (76.). Jetzt wurde Hünfeld vor heimischem Publikum vorgeführt. Am Ende gab es dann noch zwei Elfmeter. Erst bekam unser Kapitän Jeremy Lundy nach einer Hereingabe von Hünfelds Sebastian Alles den Ball gegen die Hand. Lukas Budenz verwandelte den fälligen Handelfmeter zum Hünfelder Ehrentreffer (81.). Und in der Schlussminute holte noch der ebenfalls eingewechselte Kadir Fil einen Foulelfmeter heraus, den Patrick Barnes zum 5:1-Endstand mittig im Tor unterbrachte. Hünfeld erwischte einen rabenschwarzen Tag, der aber zum rabenschwarzen Tag wurde, weil unsere Jungs hervorragenden Fußball spielten. Jetzt habe wir alle Trümpfe am Donnerstag in der eigenen Hand im Stadion am Brentanobad. hunf-rw-13Hochzufrieden zeigten sich unsere Interimstrainer Zissis Petkanas und Bayram Mechmet, sowie der Chef, Niko Arnautis nach dem Schlusspfiff mit den Worten: “Wir haben von Beginn an gezeigt, dass wir hier etwas holen wollten. Wir sind nicht hierher gefahren um zu sagen, dass bei einer knappen Niederlage noch was drin ist. Oder dass ein Punkt reicht und dann ein Heimsieg. Wir wollten deutlich machen, dass wir nach oben wollen. Das hat man beim Aufwärmen schon gemerkt, dass die Mannschaft weiß, worauf es jetzt ankommt. Wir waren gleich im Spiel, wenn eine Mannschaft Möglichkeiten hatte, waren wir dem Tor näher. Wir haben das Spiel mit Ball und ohne Ball kontrolliert. Insgesamt geht der Sieg vollkommen in Ordnung. Am Ende passte dann vielleicht alles, dass es 5:1 ausging. Der deutliche Sieg war vollkommen verdient. Wir haben nach vorne zahlreiche Chancen herausgespielt und die Tore gemacht. Aber auch in der Defensive nichts zugelassen. Das ist die Basis für so eine Aufstiegsrunde, kompakt zu stehen. Wir haben so viel Qualität nach vorne, dass wir immer zwei oder drei Tore schießen können und wenn alles passt auch mehr. Wir haben alles hervorragend umgesetzt und ich bin sehr stolz auf die Mannschaft”. Vor dem Showdown gegen Kelsterbach daheim sind Rechenspiele nicht angebracht, obwohl auch ein Remis zum Aufstieg langt: “Ich weiß, dass es trügerisch ist, wenn ein Punkt reicht. Wir werden am Donnerstag mit der Vorgabe Sieg in das Spiel gehen. Die Mannschaft weiß, worauf es vor einer großen Kulisse ankommt. Es ist ein Derby und beide Mannschaften haben drei Punkte. Da werden bei mir Erinnerungen wach an 2007 an das Relegationsspiel gegen Eddersheim. Es ist schön, dass wir so etwas noch einmal erleben dürfen. Es bringt nichts auf einen Punkt zu spielen. Natürlich werden wir in der 90.Minute beim Stande von 1:1 nicht mehr nach vorne rennen. Wir bereiten uns so vor, dass wir dieses Spiel gewinnen wollen. Kelsterbach hat eine tolle Truppe, deswegen haben sie gegen Hünfeld 2:1 gewonnen. Sie haben 25 Siege in der Punktrunde geholt. Wir werden alles dafür tun, um zu gewinnen”. Es war ein gelungener Sonntag, alle wussten um was es geht, alle gaben die sogenannten 100 % und entsprechend geht das Spiel auch in der Höhe völlig in Ordnung. Wir sind stolz auf diese Mannschaft, die jetzt, wo es darauf ankommt gezeigt hat, was wirklich in ihr steckt. Der Vorstand Fotos Mithat Gürser.

Beschämende 0:1 Niederlage in Somborn

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Es war ein unbedeutendes Spiel im Hinblick auf den Abschluss der Saison, es hatte keinerlei Folgen mehr auf die Tabellensituation. Für die Relegation waren wir schon qualifiziert. somb-rw12

Und doch, es war eine überaus traurige Vorstellung unseres Teams. Hacke – Spitze einszweidrei, nein, so kann man nicht spielen. Sich in Sicherheit wähnen und den Gegner nicht ernst nehmen, sich in Sicherheit wähnen und sich am Ende blamieren. Das Spiel hatte das Niveau einer Gruppenligabegegnung und da hat Somborn besser ausgesehen, mit 1:0 gewonnen. Nach 21 Minuten, nach der 1:0 Führung von Somborn hätte man noch aufwachen können, noch 70 Minuten zeigen können, warum man Ansprüche stellt in die Hessenliga aufzusteigen. Doch davon war nichts zu sehen, absolut nichts.

Ja, der Gegner war etwas hart, ja, der Schiedsrichter nicht immer Herr der Lage, doch das ist nicht neu, das gab es schon oft und wird es immer mal wieder geben. Zahllose Abspielfehler, zahllose Fehlpässe und zahllose Dribblings, teilweise gegen vier oder gar fünf Gegenspieler, die am Ende nichts brachten.

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Wenn nichts so recht funktioniert, dann sind die anderen Schuld, dann ist der Schiedsrichter Schuld, der Gegner, das Wetter und vielleicht die Pollen. Zum Gemecker und Gezanke kam dann noch zum Schluss ein Platzverweis. Wir wissen ja alles besser, wir sind ja auch besser. Zumindest in der Theorie. Wenngleich ein gutes Spiel die einzig richtige Antwort gewesen wäre und man sich auf die eigene Leistung hätte besinnen können. Doch dem war nicht so und so erlebten wir die schlechteste Saisonleistung im letzten Spiel. Faule Ausreden und keinerlei Selbstkritik, Überheblichkeit wurde bitter bestraft und Somborn verabschiedet sich aus der Verbandsliga Süd mit einem verdienten Sieg. Man kann verlieren, wenn der Gegner wirklich besser ist und man alles versucht hat. Doch das war nicht annähernd so.

somb-rw13Somborn versetzt die Roten in eine Stimmung, von der man nicht so recht weiß, ob man sich auf die Relegationsspiele noch freuen soll, oder aber schon jetzt weiß, mit der Hessenliga wird Rot Weiss Frankfurt nichts zu tun haben. Denn ….

In den Relegationsspielen zur Hessenliga warten sehr starke Gegner

Das sind nun die Teilnehmer der Aufstiegsspiele zur Hessenliga. Aus der Verbandsliga Nord hat sich der Hünfelder SV und aus der Verbandsliga Mitte die Viktoria aus Kelsterbach qualifiziert. Innerhalb von 8 Tagen mit drei Spielen wird der letzte Startplatz in der höchsten hessischen Spielklasse ermittelt.

Zunächst dürfen wir zusehen, wenn am Donnerstag, den 4. Juni um 16.00 Uhr im Kelsterbacher Sportpark der Hünfelder SV antreten wird.

Der Hünfelder SV schließt die Saison mit 67 Punkten ab. Dabei haben sie 19x den Platz als Sieger verlassen, 10x Unentschieden gespielt und nur 3 Spiele verloren. Davon die letzte Niederlage im November 2014. Eine bemerkenswerte Saison.

Die Viktoria aus Kelsterbach schließt die Saison mit 75 Punkten ab, mit 24 Siegen, mit 3 Unentschieden und 5 Niederlagen. Davon waren 2 Niederlagen die letzten Spiele der Saison, bei Germania Schwanheim und zuhause gegen den VFB Gießen. Nicht minder beachtenswert.

Die Roten schließen die Saison mit 60 Punkten ab, davon 18 Siege, 7 Unentschieden und 7 Niederlagen. Laut Hinrunde war Rot Weiss auf Platz 1 der Tabelle und laut Rückrunde nur noch auf Platz 9. Ein deutlicher Leistungsabfall seit Beginn der Rückrunde, die als krönenden Abschluss die Niederlage in Somborn bestätigt. Da muss eine ganze Menge passieren, damit man die Chance zum Aufstieg nicht erneut verpasst.

Bei einem Sieg von Viktoria Kelsterbach oder einem Unentschieden empfängt uns der Hünfelder SV am 2. Spieltag, am 7. Juni um 15.00 Uhr in der Rhönkampfbahn. Bei einer Niederlage von Kelsterbach müssen wir am 7. Juni um 15.00 Uhr im Brentanobadstadion gegen die Viktoria aus Kelsterbach spielen.

Der 1. Spieltag ist auch für uns entscheidend, für den weiteren Verlauf, wann wir in die Rhönkampfbahn müssen zum Hünfelder SV und wann wir zuhause Viktoria Kelsterbach empfangen.

Es war sicher für alle Teams eine sehr kräftezehrende Saison und es ist wahrlich keiner der Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Auch wenn wir im direkten Vergleich der Tabellen auf Platz 3 landen von diesen Teams, so gilt doch, es ist keiner favorisiert und die jeweilige Tagesform, die Einstellung und der Wille nochmal alles zu geben wird dafür ausschlaggebend sein.

Wenn unsere Mannschaft nur annähernd die Form der Vorrunde findet, dann müssen sie keinen Gegner fürchten, ganz im Gegenteil. Hoffen wir darauf. Gerade jetzt, ja, sie können das schaffen.

Wir wünschen unseren Trainern ein gutes Händchen und dem Team viel Erfolg.

Der Vorstand / Fotos Mithat Gürser

Leistungsgerechtes 2:2 gegen die Offenbacher Kickers

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Das letzte Heimspiel der Saison, Freitagabend im Stadion am Brentanobad. Es war eine starke 1. Halbzeit unserer Mannschaft, überwiegend Ballbesitz, frühes Pressing und einige schöne Spielzüge waren endlich wieder zu sehen.rw-offb6

Das 1:0 durch Patrick Barnes in der 17. Minute war die Belohnung und es hätte gerne etwas mehr sein dürfen, es wäre verdient gewesen. Doch die Torausbeute, die Nutzung der Torchancen, das wird noch deutlich besser werden müssen bis zur Relegation.

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Die Kickers aus Offenbach hatten ja noch Punkte zu sammeln gegen den Abstieg und die junge Truppe aus Offenbach spielte in der 2. Halbzeit deutlich besser, dynamischer und selbstbewusster auf. Unsere Mannschaft ließ etwas nach und die Folge war in der 69. Minute der Ausgleich per Handelfmeter. Schon 9 Minuten später wurde einer der gefährlichen Konter der Offenbacher belohnt und sie führten plötzlich mit 2:1 in der 78. Minute. Sie blieben weiterhin gefährlich, spielten starke Konter und unser Mannschaft war zu diesem Zeitpunkt nicht so ganz auf der Höhe.

So nach und nach erst fanden wir wieder zum Spiel und erspielten die eine oder andere Chance. Der eingewechselte Kadir Fil brachte in der 87. Minute eine schöne Flanke von links und Varol Akgöz konnte per Kopf den verdienten Ausgleich erzielen.

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So endete das Spiel auch leistungsgerecht mit 2:2 Unentschieden. Ein abwechslungsreiches und ansehnliches Spiel von beiden Mannschaften. Für die Offenbacher Kickers ein Punktgewinn, für uns, genau wie das kommende Spiel in Somborn nur noch der Saisonabschluß mit dem Ziel die Relegation erforgreich zu gestalten. Die beiden Interimstrainer Niko Arnautis und Zissis Petkanas habe sicher ihre Erkenntnisse gewonnen und werden die wenigen Trainingstage sinnvoll nutzen können. Dessen sind wir uns sehr sicher.

Der Vorstand

Bilder Mithat Gürser

Mäßiges 1:1 gegen Türk Gücü Friedberg – Relegation erreicht !

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Unsere Mannschaft hat das Minimalziel erreicht. Durch das dennoch enttäuschende 1:1-Unentschieden gegen Türk Gücü Friedberg wurde der Relegationsplatz für die Aufstiegsrunde zur Hessenliga zwar in trockene Tücher gebracht, doch zufriedenstellend war der fußballerische Sonntagnachmittag erneut für uns sicher nicht.

Ganz besonders im ersten Spielabschnitt waren die „Roten“ vor rund 170 Zuschauern die etwas schwächere Mannschaft auf dem Platz, die sich gegen das engagierte Friedberger Ensemble, das zudem jeden Punkt im Abstiegskampf benötigt und dementsprechend motiviert auftrat, mehr als nur „etwas schwer“ tat.

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kurz vor dem 0:1

Nach zehn Minuten musste unser Keeper Mike Wroblewski erstmalig einen gegnerischen Schuss parieren, ehe auch er nur wenig später machtlos war. Özcan Ucar, der von uns zu Türk Gücü wechselte, zirkelte einen direkten Freistoß unhaltbar in den rechten Torwinkel zur Gästeführung (15.). Diese hätte kurz darauf egalisiert werden können, doch der schöne Lupfer von Patrick Barnes, der auf der rechten Seite durchgebrochen war, konnte noch vor der Torlinie in höchster Not geklärt werden (18.). Im Anschluss setzte sich die schwache Vorstellung unserer Mannschaft weiter fort. Aufgrund zahlreicher leichtfertiger Abspielfehler im Mittelfeld hatte der Gegner wenig Mühe die Führung zu behaupten. Kurz vor der Pause hätte erneut Barnes eine Änderung des Resultats herbeiführen können, aber sein Schuss aus aussichtsreicher Position konnte vom Keeper pariert werden (42.).

Mit dem 0:1 Zwischenstand kamen die Teams aus der Kabine und klar war zu diesem Zeitpunkt schon jetzt: es musste eine deutliche Leistungssteigerung her, um dieser Partie eine grundlegende Wende zu geben. Der Gegner zog sich nun verstärkt in die eigene Hälfte zurück und überließ uns das Spiel, doch daraus Kapital zu schlagen fiel uns sichtlich schwer, weshalb es auch weiterhin nur selten wirklich zwingend wurde. Der Freistoß von Adam Freund segelte knapp im linken Torpfosten vorbei (57.), ehe es mit der zumindest optischen Überlegenheit unserer Mannschaft Mitte der zweiten Hälfte auch schon wieder vorbei war und sich erneut der „Schlendrian“ einstellte, der heute viel zu oft zu beobachten war. Somit dauerte es bis in die Schlussviertelstunde, ehe doch noch verhaltener Jubel am Brentanobad aufkam. Varol Akgöz kam unbedrängt zum Kopfball und wuchtete diesen zum gleichermaßen verdienten wie auch schwer erarbeiteten 1:1-Ausgleich in die Maschen (75.). In der Schlussphase boten sich dann weitere gute Möglichkeiten für unsere Kicker, aber Ghani Wessam Abdul vergab zu leichtfertig (85.) und der Kopfball von Kadir Fil wurde gehalten (86.). Kurz vor dem Ende brannte es in unserem Strafraum dann noch einmal lichterloh, aber der Friedberger Tezcan Üstündag scheiterte gleich zweifach aus Kurzdistanz an unserem Torwart Mike Wroblewski, der uns zumindest den wichtigen Punkt festhielt, auch wenn eine Niederlage nicht gerechtfertigt gewesen wäre, denn viel war vom Gegner im zweiten Spielabschnitt nicht zu sehen.Bild00011

Zwei Ligaspiele stehen vor Beginn der Relegationsrunde noch an und dabei gilt es die spielerische Leichtigkeit und das Selbstvertrauen zurückzugewinnen, die uns über weite Strecken der Saison ausgezeichnet haben. Schon am kommenden Freitag rollt der Ball erneut  am Brentanobad Dann empfangen wir um 19.30 Uhr im Heimspiel die zweite Mannschaft von Kickers Offenbach.

 

Der Vorstand

Spitzenspiel mit 0:3 zuhause verloren

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Wenn es um die sogenannten „Big Points“ geht, gerade dann haben unsere Jungs ihre vorhandene Qualität nicht beweisen können. War es vielleicht auf unserer Seite das Nervenkostüm, dann war es auf Seiten des SC Hessen Dreieich die Kaltschnäuzigkeit, die aus deren Chancen die Führung brachte und den Unterschied ausmachte. Die spielerische Qualität war es sicher nicht. Am Ende zählen jedoch nur die Punkte und nicht, was man versäumt hat.

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Varol Akgöz zu spät

Bei völlig unerwarteten, aber sehr erfreulichen 1100 Zuschauern am Freitagabend bot sich von Beginn an ein sehr gutes Spiel, besonders auch von unserer Mannschaft. In den ersten 30 Minuten des Spiels hätte man es schon entscheiden können und mit 2:0, ehr mit 3:0 führen können. Die Chancen waren da, sie wurden erspielt. Unser agiler Sturm mit Mert Pekesen, Varol Akgöz und mit Patrick Barnes war fleißig, wurde auch vom Mittelfeld sehr gut bedient, sehr gut freigespielt und es war eine Frage der Zeit, bis die Führung erzielt wird. Es ergaben sich wahrlich gute Chancen, in der 3. Minute schon für Mert Pekesen, dann in der 13. Minute für Varol Akgöz und in der 18. Minute für Patrick Barnes. Doch leider wurden die Chancen vergeben, oder aber der Torwart von Dreieich vereitelte den Torerfolg. In der 39. Minute gelang das allerdings den Gästen aus Dreieich. Nach unnötigem Ballverlust im Mittelfeld wurde über Fiorentino schnell und genau Fischer freigespielt, der zur Führung der Gäste einschoss. Und doch, noch vor der Pause hatte Sven Kunisch in der 45. Minute die Riesenchance zum Ausgleich, vergab leider auch freistehend vor dem Torwart und so ging es mit 0:1 in die Pause.

Wer erwartet hatte, dass in der 2. Hälfte unser Team energisch den Ausgleich suchte, der hatte sich getäuscht. Stattdessen hatte Dreieich überwiegend das Spielgeschehen im Griff und konnte zweimal per Kopfball die Führung in der 71. Minute und in der 79. Minute auf 3:0 und damit den Endstand erhöhen. Varol Akgöz hatte einzig in der 66. Minute die Chance zum Ausgleich, konnte allerdings auch da den guten Gästetorwart Jivan nicht überwinden. Es hätte am Ende noch höher ausgehen können, doch schon das 3:0 ist mehr als deutlich und ist auch verdient, denn letztlich zählen nicht Chancen sondern Tore. Unserer Elf fiel einfach nichts mehr ein und es war eher Resignation als Optimismus zu erkennen dieses Spiel noch zu drehen.

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Nahe dran war nicht genug – Melih Gültekin

Nach einem spielerisch so guten Start war nicht zu erwarten, dass eine deutlich Niederlage zuhause am Ende zu Buche steht. Viele gute Eigenschaften ließen unsere Jungs an diesem so wichtigen Spieltag vermissen. So hatte man oft schon auch in der Vergangenheit bei einem 0:1 Rückstand reagiert und musste erneut ein Aufbäumen gegen die drohende Niederlage vermissen. Qualität und Potential muss eben auch kontinuierlich gezeigt werden, zum Ausdruck gebracht werden und war in diesem Spiel einfach zu wenig zu sehen.

Damit sollte bei aller Vorsicht es zu formulieren die Meisterschaft entschieden sein und uns bleiben die restlichen Spiele um den 2. Platz zu untermauern und über die Relegationsspiele den Aufstieg noch zu schaffen. Jetzt gilt es die nächsten Spiele erneut unter Beweis zu stellen, dass zumindest der 2. Platz seine Berechtigung hat. Denn das hat er auf jeden Fall. Waren wir in der Vergangenheit von den Siegen, Unentschieden und Niederlagen mit dem SC Hessen Dreieich absolut gleich, so hat dieses eine Spiel den Ausschlag gegeben und wir können trotzdem erhobenen Hauptes die Saison beenden und alle Energie in die Relegationsspiele fließen lassen.

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immer fließig – Mert Pekesen

Dreieich gratulieren wir heute zunächst nur zu einer gelungenen Vorstellung am Brentanobad, nicht minder unserem Trainer und dem Team für ein interessantes Spitzenspiel. Die vielen Zuschauer, die den Weg zu uns fanden hatten einen gelungenen Fußballabend.

 

 Der Vorstand – Bilder Mithat Gürser

 

3:2 in Alsbach gewonnen – Ergebnis täuscht

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Alsbach war nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, das war uns klar. Doch die Reise hat gelohnt, sehr gut gespielt, am Ende nochmal spannend gemacht und drei verdiente Punkte mitgenommen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAUnsere Elf brauchte, wie auch der Gegner, etwas Zeit, bis es so einigermaßen gut lief. Doch mit wachsender Spieldauer kam auch die Spielfreude und es gelangen mehr und mehr einige Spielzüge. Unsere Abwehr ließ von Beginn an so gut wie nichts zu und die leichte Überlegenheit im Mittelfeld machte sich mehr und mehr bemerkbar. So dauerte es bis zur 33. Minute bis der sehr gut aufgelegte Varol Akgöz die 1:0 Führung erzielte. Nur acht Minuten später erzielte er per Kopf die 2:0 Führung nach schöner Vorarbeit von Ghani Wessam Abdul auf der rechten Seite. Ja, man hatte Gegner und Spiel deutlich im Griff und spielte ansehnlichen Fußball und nahm eine sichere 2:0 Führung mit in die Pause.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Das änderte sich auch nicht in der zweiten Hälfte, auch wenn die Alsbacher Spieler wohl etwas mehr Druck ausübten, so brachten sie unsere Mannschaft nie so recht in Gefahr. Ganz im Gegenteil, da Alsbach etwas mehr am Drücker war boten sich unserer Mannschaft gute Kontergelegenheiten, von denen erneut Varol Akgöz eine nutze und den, auch in der Höhe verdienten 3:0 Vorsprung erzielte.

Das war in der 58. Minute und bei weitem nicht die letzte Gelegenheit. Sowohl Varol Akgöz, als auch Patrick Barnes, David Yannick und auch Hasan Demir boten sich klare Torchancen, die leider leichtfertig vergeben wurden. Man fühlte sich sicher mit dem 3 Tore Vorsprung und entsprechend war auch der Spielverlauf. Es dauerte bis zur 83. Minute, bis dann die bisher vergeblichen Bemühungen der Alsbacher Spieler dann doch noch belohnt wurden. Eine Unaufmerksamkeit genügte und es wurde auf 1:3 verkürzt. Noch sieben Minuten, keine Gefahr. Dachte man. Doch weit gefehlt, einige Unterbrechungen sorgten dafür, dass der Schiedsrichter immerhin 7 Minuten nachspielen ließ und es kam, wie so oft, die Sorglosigkeit wurde bestraft.

Ein satter Fernschuss aus halbrechter Position ins linke untere Ecke und es stand plötzlich 2:3. Das war in der 93. Minute und es waren noch immer lange vier Minuten zu spielen, die natürlich irgendwie endlos lang erschienen. Glücklicherweise verstrich die Zeit ohne Debakel, ohne ein weiteres Tor für Alsbach. Es hätte wahrlich auch den Spielverlauf auf den Kopf gestellt, hätte unsere Mannschaft dort Punkte gelassen. Sie waren die deutlich bessere Mannschaft und hätten einfach nur die Chancen besser nutzen müssen, dann wären die letzten Minuten ohne Herzklopfen vergangen.

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So täuscht natürlich das Ergebnis eine knappe Begegnung vor, doch dem war nicht so. Am Ende zählen die Punkte, auch wenn etwas Angst am Ende im Spiel war, die man sich und den mitgereisten Anhängern hätte ersparen können. Insgesamt eine sehr gute Vorstellung unserer Mannschaft, wenn wir die Schlussminuten mal außer Acht lassen.

Jetzt können unsere Jungs gegen den Tabellenführer Dreieich beweisen, dass sie nicht nur zu recht da oben stehen, sondern auch , dass sie gerne noch einen Platz höher stehen wollen. Wir hoffen auf ein schönes Spiel am 1. Mai und auf guten Besuch im Brentanobadstadion.

Der Vorstand – Fotos Mithat Gürser

Überzeugender 3:0 Sieg in Neu Isenburg

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Konnten wir mit dem Unentschieden im Hinspiel bei uns zufrieden sein, weil Neu Isenburg sich als starkes Team vorstellte, umso überzeugender und erfreulicher war unser Vorstellung am Sonntag bei der Spvgg. 03 Neu Isenburg. Der Sieg geht auch in der Höhe mit 3:0 Toren völlig in Ordnung.

Mit einer sehr stabilen Abwehr, die nichts, aber auch gar nichts zuließ, einem ideenreichen und spielfreudigen Mittelfeld und mit den drei Stürmern die den Namen verdienen und allesamt trafen, war es ein überzeugender Sieg.

Die ersten Minuten verstrichen etwas verhalten, doch mit wachsender Spielzeit hatten unsere Jungs die Fäden in der Hand und hätten weitaus früher führen können, nachdem sich Bellos und Barnes gute Gelegenheiten boten. Es dauerte bis zur 35. Minute, als nach einem Heber in die Box Patrick Barnes frei vor dem Torwart stand und selbst einen Heber ansetzte um ihn zu überlupfen. Das gelang, doch etwas zu weit links vom Tor, dass man glaubte, die Chance sei erneut vertan. Doch Patrick Barnes erlief sich fast an der Torauslinie noch den eigenen Heber und lenkte ihn aus spitzem Winkel sehr gekonnt ins Tor. Ein sehr schönes Tor und die längst verdiente Führung. Die gegnerischen Ansätze wurden sowohl im Mittelfeld, spätestens aber an der Strafraumgrenze von unserer Abwehr im Keim erstickt. Nicht eine einzige Chance erspielte sich das Neu Isenburger Team. So sollte es auch bis zum Schlusspfiff bleiben.

OLYMPUS DIGITAL CAMERANach der Pause zeigte sich eine leichte optische Überlegenheit der Heimelf, die den Rückstand aufholen wollte, doch das täuschte. Unser Team blieb die bessere Elf, sicher in der Abwehr und wie schon erwähnt, ideenreich und eifrig im Mittelfeld und im Sturm. Erneut war es Patrick Barnes, der nach schönem Pass vor dem Torwart auftauchte, diesen wieder überlupfte und der Ball wäre wohl ins Tor gegangen, hätte man ihn dabei nicht gefoult. Der folgerichtige Strafstoß wurde durch Varol Akgöz unhaltbar im rechten unteren Eck versenkt, wenngleich der Torwart die Ecke gerochen hatte. Vergeblich. Es war die 63. Minute und im Grunde die Vorentscheidung. Es stand 2:0 für unsere Mannschaft, die sich belohnte und sich auch nicht auf dem Vorsprung ausruhte. Im Gegenteil, durch den, wenn auch harmlosen Druck, des Isenburger Teams ergaben sich immer wieder Kontermöglichkeiten.

Eine solche wurde dann auch zum Endstand, zum 3:0 genutzt. Aus gut 35 Metern schlug Adam Freund einen Ball in Richtung Strafraum (teils Kerze, teils Pass, teils Befreiungsschlag), den unser Stürmer Evangelos Bellos aus gut 11 Metern per Kopf in sehenswerter Manier über den Torwart hinweg im Netz unterbrachte. Wenn es läuft, dann gelingt eben vieles und wird belohnt. Das war in der 78. Minute und die restlichen Minuten blieben ohne nennenswerte Situationen. Warum der Schiedsrichter Adam Freund mit gelb-rot vom Platz stellte bleibt sein Geheimnis, wie so manch andere Entscheidung auch. Glücklicherweise gab es keine spielentscheidenden Pfiffe, die man zu beklagen hatte, wenngleich eine Tätlichkeit an Patrick Barnes vom Schiedsrichter und seinem Assistenten nicht hätte übersehen werden dürfen.

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Wie auch immer, eine geschlossene starke Mannschaftsleistung, drei verdiente Punkte mit nach Hause genommen und den einen Punkt aus dem Hinspiel am grünen Tisch verloren, der jetzt in der Tabelle abgezogen wurde.

Freitag begrüßen wir das Team aus Wald-Michelbach und hoffen, dass sich die sehr guten Leistungen erneut abrufen lassen. Gratulation an Trainer, Betreuer und Team. Ein sonniger und erfolgreicher Sonntagnachmittag in Neu Isenburg.

Der Vorstand

 

 

 

Starke Darmstädter mit 3:2 besiegt – Tabellenführer !

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Pünktlich zum allmählich beginnenden Endspurt in der Verbandsliga Süd ist unsere Mannschaft wieder voll da. Mit 3:2 hat unsere Truppe nach einer engagierten Leistung den 1.FCA 04 Darmstadt mit 3:2 besiegt und drei ganz wichtige Punkte im Aufstiegsrennen eingefahren.

 

 

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Rund 100 Zuschauer erlebten auf dem Kunstrasenplatz am Brentanobad eine eher hektische Auftaktphase, in der uns der südhessische Gegner alles abverlangte und kaum Räume zuließ. Da mutete das 1:0 durch Varol Akgöz doch fast schon ein wenig wie „aus dem Nichts“ an, doch sein Schuss ins rechte untere Toreck war am Ende gleichwohl exakt platziert wie auch unhaltbar (19. Minute). Nur kurz drauf hätte Tim Fliess mit seinem mutigen Versuch aus deutlich mehr als 20 Metern fast das 2:0 erzielt, doch sein Schuss fand den Weg in den linken oberen Torwinkel nicht ganz (23. Minute). Unsere Mannschaft ließ aber nicht nach und suchte nun verstärkt den Weg in Richtung des gegnerischen Gehäuses, was letztendlich auch belohnt werden sollte. Erneut Varol ballerte einen Freistoß zwar in die Darmstädter Abwehrmauer, im Zuge dessen der Schiedsrichter allerdings ein Handspiel ahndete. Den fälligen Strafstoß verwandelte Akgöz traumhaft sicher ins halbhohe rechte Eck (26. Minute).

 

 

Auf der Gegenseite musste unser Keeper Giannis Takidis sein ganzes Können aufbieten, um den strammen Schuss vom Darmstädter Lopez zu parieren (37 Minute). Nur kurz drauf war es zum Frankfurter Leidwesen aber doch geschehen, denn die nun stark aufspielenden Gäste kamen durch einen Abstauber zum in dieser Phase des Spiels nicht unverdienten Anschlusstreffer durch Thorsten Dillman (40. Minute).

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Beim Stand von 2:1 wurden die Seiten gewechselt und die Partie schien noch keinesfalls gewonnen, denn die Südhessen ließen nicht locker und drückten ihrerseits auf den Ausgleich. Allerdings zeichnet es unser Team nun auch wieder aus, dass wir die Tore zum richtigen Zeitpunkt erzielen. Zwar scheiterte Varol Akgöz aus spitzem Winkel erst noch knapp in der 66 Minute, aber gegen den Schuss von Ghani Wessam Abdul (Suma) aus dem Strafraum heraus war kein Kraut gewachsen und es stand 3:1 für uns (74. Minute. Dennoch mussten die „Roten“ in der Schlussphase durch Elton da Costa per unhaltbaren Direktfreistoß den erneuten Anschlusstreffer hinnehmen, aber in diesem Fall war unser Keeper wahrlich machtlos (85.). Den eminent wichtigen Heimdreier konnte uns aber keiner mehr nehmen, denn wirkliche Gefahr ging im Anschluss für unser Tor nicht mehr aus und alle Punkte landeten am Brentanobad.

 

„Es war eine enge Geschichte“ konnte unser Coach Lars Schmidt nach Spielende zitiert werden und gerade deshalb können wir wieder positiv gestimmt in die Zukunft schauen, denn nun scheint die Durstrecke nach der Winterpause abgehakt und es gelingen uns wieder die „Big Points“.

 

 

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Durch den Erfolg, der unter dem Strich als klassischer Arbeitssieg verbucht werden kann, überflügeln wir nach langer Zeit wieder den Konkurrenten aus Dreieich und belegen nun bei Punktgleichheit den ersten Tabellenplatz. Wenn es uns gelingt, auch in den kommenden Partien an diese effektive Spielweise anzuknüpfen, dann stehen uns in dieser Liga alle Tore offen. In der nächsten Woche bleibt die Schmidt-Elf spielfrei und greift erst wieder am 12.April im Auswärtsspiel bei der Spvgg 03 Neu-Isenburg an, immerhin Tabellenvierter.

Bericht und Bilder von Jörg Schulz

 

 

3:0 Sieg gegen den VFB Ginsheim

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Es ist alles wieder drin im Aufstiegsrennen der Verbandsliga Staffel Süd. Mit 3:0 besiegten unsere Kicker die Gäste vom VfB Ginsheim und pirschen sich dank des „Big Points“ bei nur noch zwei Punkten Rückstand wieder ganz nah an die Tabellenspitze heran.

Es war eine gewisse Verunsicherung in der Auftaktphase bei den „Roten“ zu spüren, die nach zwei Niederlagen in Folge auf Wiedergutmachung aus waren und somit war die erste hochkarätige Chance bereits nach 120 Sekunden den Gästen vorbehalten. Auf der anderen Seite war es in unseren Reihen Damir Topcagic, dessen Kopfball am linken Pfosten vorbeistrich und der Schmidt-Elf die womöglich beruhigend wirkende frühe Führung verwehrt blieb(13.).

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Die beiden in dieser Spielphase gleichwertig agierenden Teams ließen gegenseitig nicht allzu viele Tormöglichkeiten zu, aber beim Schuss von Ginsheims Mehmet Yildirim fehlte nicht viel und wir hätten uns einem Rückstand ausgesetzt gesehen (25.). Unsere bis zu diesem Zeitpunkt größte Chance gehörte dem freistehenden Evangelos Bellos, dessen Kopfball nach rund einer halben Stunde aber ebenso wenig sein Ziel fand wie der Lupfer von Patrick Barnes fast mit dem Halbzeitpfiff (45.).

 

Bild00001Torlos ging es in die Kabinen, woraus unsere Mannschaft entschlossener zurückkehrte und der Partie nun mehr und mehr ihren Stempel aufdrückte. Varol Akgöz hätte die Führung freistehend vor dem gegnerischen Tor fast schon erzielen müssen, doch sein Schuss sauste haarscharf am rechten Pfosten vorbei (49.), ehe erneut Akgöz nach 57 Spielminuten aus dem Strafraum heraus doch zur Stelle war und zur erlösenden 1:0-Führung abschloss. Nun lief der Ball deutlich besser durch unsere Reihen und vom Gegner ging nur noch wenig Gefahr aus. Nach einer gelb-roten Karte für den VfB (63.) verbessere sich die Ausgangsposition, dieses Spiel siegreich zu gestalten, erst Recht. Zwar mussten unsere Fans bis zur 83.Minute warten, ehe endgültig von „Entwarnung“ gesprochen werden durfte, aber verdient war der vorentscheidende zweite Treffer definitiv. Evangelos Bellos traf nach uneigennütziger Hereingabe von Patrick Barnes zum umjubelten 2:0. Jetzt brannte nichts mehr an und auch unser erleichterter Trainer Lars Schmidt bezeichnete den Sieg „aufgrund der zweiten Halbzeit als hochverdient“. Dieser fiel letztlich auch ergebnistechnisch standesgemäß aus, denn Varol Akgöz legte noch zum 3:0 nach (87.) und um ein Haar hätte sich auch Damir Topcagic in die Torschützenliste eingetragen, doch sein Schuss wurde in höchster Not noch auf der Linie geklärt (88.).

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Durch diesen Arbeitssieg, der allerdings auch in dieser Höhe in Ordnung geht, sollte die Zuversicht in die Köpfe unserer Spieler zurückgekehrt sein. Am nächsten Wochenende bleibt die erste Mannschaft in der Liga spielfrei und eine Woche später gilt es unter Flutlicht den nächsten Dreier im wichtigen Heimspiel einzufahren. Dann kommt am Freitag, den 27.März der 1.FCA Darmstadt ans Brentanobad (19.30 Uhr).

Bericht und Bilder Jörg Schulz

 

 

Neuerliche Niederlage in Kalbach mit 1:2

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Es läuft derzeit einfach nicht rund bei unserer Truppe, zum wiederholten Male. Im Verbandsliga-Derby der Süd-Staffel setzte es beim 2:1 für den FC Kalbach im Frankfurter Nachbarschaftsduell die zweite Niederlage in Folge und die lässt den Rückstand auf Tabellenführer SC Hessen Dreieich auf mittlerweile fünf Punkte ansteigen. Auch unser Trainer Lars Schmidt musste nach Spielende ein enttäuschtes Resümee ziehen: „Uns ist die Leichtigkeit verloren gegangen“.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAVon Beginn an war abzusehen, dass sich der Underdog aus Kalbach unserem favorisierten Team keineswegs kampflos geschlagen geben würde. Zwar brachte die Auftaktphase mehr Ballbesitz und zwei harmlose Schussversuche für uns hervor, doch Torgefahr blieb auf beiden Seiten längere Zeit absolute Mangelware. Varol Akgöz kam dem gegnerischen Kasten nach einer Viertelstunde schon etwas näher, aber sein Versuch aus Kurzdistanz konnte vom Keeper problemlos geklärt werden. Knapper ging es dagegen auf der anderen Seite zu, als der Schuss von Christopher Stein nur knapp sein Ziel verfehlte und haarscharf über die Querlatte sauste (30.). Dennoch hätten wir in der umkämpften Partie durchaus in Führung gehen können, aber der direkte Freistoß von Adam Freund landete lediglich am linken Torpfosten, von wo er ins Spielfeld zurücksprang (36.). In der 39.Spielminute war es dann aber doch so weit: zuerst landete der Kopfball von Kalbachs Alex Azimpour am Pfosten, doch Zakaria Amjahid war zur Stelle und bugsierte den Abpraller zum 1:0 für den FCK über die Linie. Allerdings ließ die Antwort der SG Rot-Weiß nicht lange auf sich warten und es konnte noch vor der Pause mit dem Ausgleich zurückgeschlagen werden. Varol Akgöz verwandelte den nach einem Handspiel von Kristian Leonhardt fälligen Elfmeter sicher zum Pausenstand von 1:1 (44.).

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Allerdings stellte dieser zu einem psychologisch wichtigen Zeitpunkt zustande gekommene Ausgleich für die Kalbacher keineswegs einen Genickbruch dar. Vielmehr waren es erneut die Hausherren, die einen Großteil der rund 160 Zuschauer jubeln ließen, als Stjepan Jurisic die Gunst der Stunde nutzte und nach Querpass freistehend auf 2:1 erhöhen konnte (49.). Im Anschluss lag der dritte und vermutlich vorentscheidende Kalbacher Treffer eher in der Luft als der Ausgleich, zumal den Gastgebern nach 56 Spielminuten ein vermeintlicher Foulelfmeter verwehrt blieb. Zu ideenlos präsentierte sich unsere Mannschaft in der Offensive. Zu ungenau wurden in dieser entscheiden Spielphase die Angriffe vorgetragen und so war zumeist spätestens auf Strafraumhöhe Schluss. Trainer Lars Schmidt urteilte diesbezüglich: „Da haben uns heute die spielerischen Mittel gefehlt“. Auch in der Schlussphase blieb uns zwar optisch überlegenen der Ausgleich verwehrt, da sich der FC Kalbach vehement gegen einen zweiten Treffer der „Roten“ wehrte und unter dem Strich einen nicht unverdienten Dreier einheimsen durfte. Die Motivation nicht absteigen zu wollen war deutlich stärker als die aufsteigen zu wollen. Das war die deutliche Körpersprache der Spieler aus Kalbach und zwar aller Spieler.

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Die sicherlich nicht eingeplante Niederlage stellt zwar einen herben Rückschlag im Aufstiegskampf dar, aber bei noch zehn ausstehenden Spielen ist die Messe in der Verbandsliga Staffel Süd auch noch keineswegs gelesen. Ungeachtet dessen war deutlich erkennbar, dass einige Spieler unser gemeinsames Ziel aus den Augen verloren haben und sich durch Kampf, durch Willen und auch durch Härte sehr beeinflussen lassen. Spielerische Qualität alleine ist nicht genug um am Ende ganz oben zu stehen. Wenn Einstellung und Moral nicht stimmen, wird alles Übrige leicht im Keim erstickt. Das zu ändern ist nicht schwer, es ist Kopfsache und setzt dann auch die körperlichen Reaktionen in Gang um zu bestehen.

Am kommenden Sonntag gastiert um 15.00 Uhr der VfB Ginsheim am Brentanobad und dann kann die Devise aus unserer Sicht nur auf „Sieg ohne Wenn und Aber“ lauten, um endgültig in die Erfolgsspur zurückzukehren und den kleinen Funken Hoffnung noch am Glimmen zu lassen.

Bericht/ Bildermix Jörg Schulz und Mithat Gürser

Vorstand

Zweite Heimniederlage zum Rückrundenstart

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Gute äußere Bedingungen, trocken, zeitweise sonnig und recht guter Besuch. Es war in diesem Spiel damit zu rechnen und das wird auch zukünftig so sein, dass der Gegner in erster Linie versucht unser Spiel zu zerstören oder versucht uns überhaupt nicht erst ins Spiel kommen zu lassen. So auch Bruchköbel, mit massiver Abwehr und sehr frühen Störversuchen, frühem Pressing. Und schon jetzt sei erwähnt, dass der junge Gästetorwart Janis Graefe (19 Jahre) eine überragende Leistung bot. Die deutliche optische Überlegenheit unserer Mannschaft von Beginn an hielt sich letztlich über das ganze Spiel. Die Chancen, die sich trotz der massiven Defensive von Bruchköbel erspielt wurden, die machte der junge Torwart zunichte.

Schon nach 19 Minuten musste der wohl noch immer nicht ganz gesunde Patrick Barnes ausgetauscht werden gegen Mert Pekesen. Unsere Stürmer gaben sich Mühe, viele kleine Foulspiele unterbrachen oft den Spielfluss oder ließen erst gar keinen echten Spielfluss aufkommen. Sie waren wirklich bemüht, zu Beginn noch Barnes, auch Pekesen, Akgöz und Bellos, doch der letzte Kick fehlte. Die aus den Fouls resultierenden Freistöße kamen nur selten an und wenn, dann wurden sie vom gegnerischen Torwart vereitelt. Die wenigen Angriffe von Bruchköbel waren jedoch gefährlich und Mitte der ersten Halbzeit musste sich unser Torwart beweisen und reagierte hervorragend einen Schuss aus kurzer Distanz. Gegen einen so defensiv eingestellten Gegner in Rückstand zu geraten wäre fatal gewesen. Wir hatten einige Chancen, so scheiterten Bellos, Akgöz und auch Fliess immer wieder an dem entweder gut postierten oder sehr gut reagierendem Torwart von Bruchköbel.

OLYMPUS DIGITAL CAMERADas 0:0 zur Pause und der bisherige Spielverlauf ließ trotzdem erwarten, dass man in der zweiten Hälfte die Lücke findet und verdientermaßen auch in Führung geht. Doch der Torwart Graefe meisterte jede Situation, beherrschte den Strafraum sehr sicher und zeigte eine unglaubliche Parade bei einem Hammerfreistoß von Adam Freund.

Und immer wieder die wenigen, doch gefährlichen Konter der Gäste. Einer davon führte dann auch in der 63. Minute zum 0:1 Rückstand, bei dem unser Torwart Mike Wroblewski ganz unglücklich aussah und einen im Grunde harmlosen Schuss aus recht spitzem Winkel an sich vorbei ins lange Eck kullern ließ. Genau das durfte gar nicht passieren, es stärkte den Gegner und erhöhte unseren Druck auf Erfolg. Nur zehn Minuten später, in der 73. Minute fiel gar das 0:2 und erneut fehlte das energische Eingreifen unseres Torwarts, der zu spät aus dem Kasten kam und überlupft wurde. Wobei sich die Frage stellt, ob er überhaupt sein Tor hätte verlassen müssen, weil zwei unserer Abwehrspieler beim gegnerischen Stürmer waren. Das Schicksal eines jeden Torwarts, wenn ihm etwas misslingt, Mike Wroblewski hatte es leider an diesem Tag. Noch war Zeit genug und in der 80. Minute gelang Melih Gültekin der Anschlusstreffer per Kopf. Die für Adam Freund und Jeremy Lundy eingewechselten Hasan Demir und Ghani Wassem Abdul (Suma) brachten noch einmal mehr Schwung und es gab wahrlich Gelegenheiten zumindest den Ausgleich zu erzielen. Doch der Gegner stand gut, sie hatten einen hervorragenden Torwart an diesem Tag und unsererseits war wohl die Hektik zu groß und der übermäßig Ehrgeiz ließ dann auch die klaren Linie vermissen. So brachte Bruchköbel den Vorsprung über die Zeit und wir haben die Rückrunde mit einer ernüchternden Niederlage begonnen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERADrei sehr gute Testspiele, übrigens auch auf dem Kunstrasen, waren eben nur Testspiele. Es weht ein anderer Wind wenn es um Punkte geht. Sehr viele unnötige Ballverluste, sehr viele misslungene Standards und der fehlende klare Kopf, die eiskalte Verwertung von guten Chancen verhinderten einen erfolgreichen Start. Allzu viele Patzer dürfen wir uns nicht mehr erlauben, wenn wir unsere Ziele noch ernst nehmen. Das tun wir und wir vertrauen nach wie vor dem Team und dem Team hinter dem Team.

Es gelten keine Ausreden, es liegt niemals am Platz, niemals am Schiedsrichter (der übrigens aus Dreieich kam und sehr gut war) und es gibt auch kein Glück und kein Pech. An die eigenen Nase packen, tief Luft holen, analysieren und mit gestärkter Brust nach Kalbach fahren, zu unserem nächsten Gegner. Kopf hoch, zusammenhalten, lernen, verändern, verbessern.

 

Der Vorstand

 

 Kantersieg mit 6:0 gegen Bensheim

 

Bild00006Die SG Rot-Weiß Frankfurt hat den Platz an der Sonne in der Verbandsliga Hessen Süd wieder unter Beschlag genommen. Gegen den Tabellenletzten vom FC 1907 Bensheim zeigten die Kicker vom Brentanobad eine überzeugende Leistung und schenkten dem chancenlosen Gegner beim 6:0-Heimerfolg tüchtig ein, nachdem es zur Pause bereits 3:0 gestanden hatte.

Schnell war auf dem Kunstrasenplatz am Brentanobad vor gut 100 Zuschauern abzusehen, wer in dieser Begegnung das Sagen hat. Gerade einmal fünf Minuten waren gespielt, als es erstmalig im Bensheimer Kasten klingelte. Kadir Fil wurde auf der rechten Seite freigespielt und schloss den schönen Spielzug mit einem sehenswerten Lupfer über Keeper Marcel Lentz hinweg zur 1:0-Führung ab. Auch im Anschluss strotzten die Hausherren nur so vor Spielfreude und der engagierte Auftritt sollte sich auch bald in weiteren zählbaren Erfolgen ausdrücken: Varol Akgöz nahm mustergültig Maß und netzte per Flachschuss aus knapp 20 Metern zur beruhigenden 2:0-Führung ein. Während die Bensheimer kaum einmal für Entlastung sorgen konnten, stellten die „Roten“ weiterhin ihren Torhunger unter Beweis. Zwar blieben weitere Tormöglichkeiten durch Adam Freund (23.) sowie erneut Varol Akgöz (25.) vorerst ungenutzt, doch fast mit dem Halbzeitpfiff durfte erneut gejubelt werden. Ghani Wessam Abdul setzte mit einem sehenswerten Pass seinen Mitspieler Mert Pekesen in Szene, der mustergültig zum jetzt schon vorentscheidenden 3:0 abschloss in der (45. Minute.Bild00007

An den bisherigen Kräfteverhältnissen sollte sich auch nach dem Seitenwechsel rein gar nichts ändern. Kaum rollte der Ball wieder, hätte es auch schon 4:0 stehen können, doch während Mert Pekesen seinen Schuss aus aussichtsreicher Position noch über das Gehäuse setzte (48.), machte es erneut Varol Akgöz besser und schlenzte die Kugel per Traumtor unhaltbar zum 4:0 in den Torwinkel. (49.). Auch im Anschluss stellte der Gegner aus Südhessen kaum mehr als einen besseren Sparringspartner dar und sah sich weiterhin einer warm gelaufenen Frankfurter Angriffsmaschinerie ausgesetzt, die munter nach vorne spielte und die gegnerische Abwehr quasi über die komplette Spielzeit durcheinander wirbelte. Dennoch dauerte es bis in die Schlussphase hinein, ehe die Schmidt-Elf das Ergebnis weiter in die Höhe schrauben konnte: Mert Pekesen traf nach einem schnell vorgetragen Angriff über die linke Seite aus zehn Metern zum 5:0 (80.). Doch damit nicht genug: „Alle guten Dinge sind sechs“ dachte sich der in der 72.Minute ins Spiel gekommene Özkan Ucar und setzte mit dem 6:0 sogar noch einen drauf (85.).

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Durch die eindrucksvolle Galavorstellung zieht die SG Rot-Weiß Frankfurt am diese Woche spielfrei gebliebenen Konkurrenten vom SC Hessen Dreieich vorbei und belegt mit 41 Punkten den ersten Platz der Tabelle. Auch das Torverhältnis spricht – unter anderem begünstigt durch den heutigen Kantersieg – eine eindeutige Sprache zugunsten des Teams vom Brentanobad. Am kommenden Sonntag (14.00 Uhr) können die Aufstiegsansprüche im letzten Spiel vor der Winterpause weiter untermauert werden. Die Chancen dazu stehen im Auswärtsspiel beim abstiegsbedrohten SSV Lindheim nicht schlecht, wenn die starke Leistung des heutigen Freitagabends erneut abgerufen werden kann.

 

Bericht und Bilder Jörg Schulz

 

 

 

1:1 Unentschieden bei der TS Ober Roden

Die TS Ober Roden ist schon seit Jahren immer mit unter den besseren Teams der Verbandsliga Süd zu finden, in diesem Jahr reicht es bislang nur für Platz 7 in der Tabelle. Der schwer bespielbare Platz war bekannt und es war auch recht kalt am letzten Sonntag. Trainer Juskic hatte von Rot Weiss Frankfurt mehr erwarte, sagte er nach dem Spiel und er sei mit dem Ausgang recht zufrieden. Wir sollten dem nicht zustimmen, zumindest mit dem Ausgang.

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Mehr erwartet hatten wir auch, doch es war von Beginn an ein sehr zerfahrenes Spiel, von beiden Seiten. Klare Spielzüge, eine klare Linie war nicht zu erkennen und der wahrlich beste Spielzug war die 1:0 Führung von Patrick Barnes, nach schönem Pass von Varol Akgöz. Das war schon die 39. Minute. Schon drei Minuten später hätte man vielleicht die Vorentscheidung schaffen können, doch der wiederum schön freigespielte Mert Pekesen vergab die Riesenchance zum 2:0.
Man mühte sich, doch insgesamt war es recht wenig, was die frierenden Zuschauer zu sehen bekamen.
Die zweite Hälfte zeigte mehr, beide Mannschaften waren agiler und insgesamt wurde das Spiel schneller und besser. Ein ständiges Hin und Her mit aggressiveren Spielern aus Ober Roden. Sie drängten auf den Ausgleich und leider schafften sie es auch.

In der 66. Minute war in unserem Strafraum Getümmel und einer der fleißigsten auf Seiten der Gastgeber, Florian Henkel erzielte den Ausgleich. Aus dem Getümmel schoss er aufs Tor und Ioannis Takidis konnte abwehren, doch der Ball landete erneut bei Henkel, der dann einnetzte. Auch wir hatten einige Gelegenheiten die Führung auszubauen, oder danach auch wieder in Führung zu gehen. Irgendwie fehlt der letzte Biss, der eiserne Wille. Vieles wurde versucht, doch das meiste misslang.

OLYMPUS DIGITAL CAMERASo auch Kadir Fil, der sich links sehr gut durchsetzte und fast von der Torauslinie den Ball nach innen wohl flanken wollte. Aus der vermeintlichen Flanke wurde fast ein Tor, doch der Ball prallte vom Innenpfosten wieder ins Spielfeld zurück.
Pech und Glück, man nennt es wohl so um vermissender Perfektion einen Namen zu geben und Verantwortung dafür abzugeben. Also war es Glück und Pech auf beiden Seiten, das keinen Sieger fand und auch keinen Sieger verdient hatte. So blieb jedem Team ein mageres Pünktchen und wir hatten „Glück“, weil auch Dreieich in Ginsheim nur ein Pünktchen mitnehmen konnte und auch Wald-Michelbach und Neu Isenburg sogar verlor in Offenbach. So sind wir weiterhin guter Dinge und hoffen auf das nächste Spiel. Wir sind und bleiben dabei, wenn es um die ersten Plätze geht.

Der Vorstand

Rot Weiss Frankfurt – Eintracht Frankfurt 0:5

Die englischen Wochen gehen beim Verbandsligisten Rot-Weiß Frankfurt unvermindert weiter, aber gegen den großen Stadtnachbarn der Eintracht legt die Schmidt –Elf doch allzu gerne mal eine zusätzliche Sonderschicht ein, denn nicht zu Unrecht hatten die Gastgeber die Begegnung auf ihrer Internetseite als „Spiel des Jahres“ deklariert.

Im Rahmen eine013s freundschaftlichen Vergleichs empfing der Verbandligist keinen Geringeren als die Frankfurter Eintracht und verkaufte sich dabei trotz einer 0:5-Niederlage teuer, nachdem es zur Pause 0:3 gestanden hatte.

Großer Trubel herrschte somit an diesem Dienstagabend im „Stadion am Brentanobad“, wo sich trotz kalter Witterung rund 1.300 Zuschauer unter Flutlicht eingefunden hatten und für eine prächtige Kulisse sorgten.

04Nicht ganz überraschend übernahm der Bundesligist alsbald das spielerische Zepter, doch die „Roten“ machten hinten dicht und ließen zunächst nur wenig echte Torchancen zu. Nach 13 Spielminuten zappelte die Kugel dennoch erstmalig im Netz: Sonny Kittel flankte von rechts und Martin Lanig verwandelte aus Kniehöhe per Kopfball zum 0:1. Allerdings hätten sich die Adlerträger über einen zwischenzeitlichen Ausgleich nicht beschweren dürfen, denn wenig später kamen auch die Hausherren zu ihrer besten Torgelegenheit. Ex-Nationaltorhüter Timo Hildebrand musste beim Distanzschuss von Hasan Demir sein ganzes Können aufbieten, um den Ausgleich zu verhindern (20.). Unter der zu verrichtenden Abwehrarbeit gegen eine zusehends warmlaufende Angriffsmaschinerie der Eintracht litt verständlicherweise auch das Angriffspiel der „Roten“, doch nach rund einer halben Stunde rettete zunächst der Pfosten vor einem höheren Rückstand, ehe Eintracht Frankfurts U19-Spieler Enis Bunjaki aus zehn Metern zum 0:2 einschob (31.). Davon unbeeindruckt ließen die Brentano-Kicker auch im Anschluss keineswegs die Köpfe hängen und leisteten aufopferungsvolle Defensivarbeit, doch das 0:3 musste dennoch hingenommen werden: Martin Lanig war erneut zur Stelle und markierte seinen zweiten Treffer des Abends (42.).

015Während die Adler ohne personelle Veränderungen aus der Kabine kamen, brachte Trainer Lars Schmidt im weiteren Spielverlauf auf Heimseite einige frische Spieler und auch die fügten sich nahtlos ins leidenschaftlich kämpfende Kollektiv der Gastgeber ein. Die Eintracht präsentierte sich weiter spielfreudig und so war es wiederum Martin Lanig, der zehn Minuten nach Wiederbeginn zum 0:4 einnetzte (55.). Von einem Abschuss durch den immerhin fünf Ligen höher agierenden Gegner konnte allerdings keine Rede sein: zwar hatte das Übergewicht der Eintracht im zweiten Spielabschnitt weiterhin Bestand, doch mehr als der Treffer zum 0:5 durch Slobodan Medojević, dessen toller Schuss aus über 20 Metern unhaltbar war, sollte der Mannschaft von Thomas Schaaf nicht gelingen. Dies stellte daher das Endresultat eines gelungenen Fußballabends dar, der den Verbandsligakickern – neben einer gehörigen Portion Laufarbeit- auch große Freude bereitet hat.

Am kommenden Sonntag steht für die „Roten“ nun wieder der Ernst im Ligageschehen der Verbandsliga Staffel Süd an. Um 14.30 Uhr heißt der Gegner im Auswärtsspiel TS Ober-Roden und mit einem Dreier sollen die Ansprüche auf Platz eins der Tabelle – in dem Fall den direkten Aufstiegsplatz in die Hessenliga – untermauert werden.

Bericht Jörg Schulz

Nach 5:2 Sieg über Somborn Herbstmeister

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Der alte und neue Spitzenreiter der Verbandsliga Süd heißt SG Rot-Weiß Frankfurt. Mit einem 5:2-Heimerfolg (1:1) gegen den Tabellenletzten SV Somborn eroberte die Elf von Lars Schmidt den Platz an der Sonne zurück, nachdem Konkurrent SC Hessen Dreieich durch den Sieg am Freitagabend zumindest für knapp 24 Stunden in der Tabelle vorbeigezogen war.

 Image00010Die Vorzeichen dieser Begegnung  am Brentanobad waren klar definiert: ein Dreier sollte her, doch mussten sich die knapp 160 Zuschauer dabei länger als gedacht in Geduld üben, ehe dank einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Spielabschnitt ein letztendlich auch in dieser Höhe verdienter Sieg zu Buche stand.

Nach sechs Spielminuten hatten die Zuschauer den Torjubel erstmalig auf den Lippen, als Mert Pekesen aus halbrechter Position zum Schuss kam, doch Steven Schreiber im Gästegehäuse konnte die Führung gerade noch verhindern. In der Folgezeit verbuchten die „Roten“ zwar ein optisches Übergewicht, aber wirklich gute Torgelegenheiten resultierten daraus vorerst nicht. Ein Strafstoß nach Foul an Varol Akgöz verhalf den Hausherren dann aber zur Führung: Torjäger Patrick Barnes verwandelte sicher ins rechte Toreck (20.). Der Rückstand sollte die beste Phase der Gäste einläuten, die nun mutig nach vorne spielten und sich dafür auch belohnten: Ugur Erdogan war zur Stelle und brachte einen Lattenabpraller zum 1:1 im Tor unter (32.). Nur kurz darauf hätte der Underdog sogar in Führung gehen können, doch beim Kopfball von Christopher Weitzel fehlten einige Zentimeter.

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Beim Stand von 1:1 ging es in die Kabine, aus der die Schmidt–Elf nun entschlossener zurückkehrte. Mert Pekesen spitzelte den Ball nach einer Hereingabe von Varol Akgöz aus halbrechter Position zum 2:1 für den Favoriten ins Tor (51.). Die Führung sollte aber nicht lange Bestand haben, denn nur fünf Minuten später zeigte Schiedsrichter Mutlu Güler erneut auf den Elfmeterpunkt: Somborns Ugur Erdogan behielt die Nerven und verwandelte sicher zum 2:2 (55.). Allerdings zeigten sich die Hausherren vom abermaligen Ausgleich unbeeindruckt: Mert Pekesen stand nur drei Minuten später goldrichtig und brachte seine Farben nach genauem Pass von Varol Akgöz mit dem 3:2 wieder in Front (58.). Die Brentanobadkicker agierten in der Folgezeit nun zunehmend spielbestimmend und der vierte Treffer lag in der Luft, während von den Gästen in der Offensive nicht mehr viel zu sehen war. Allerdings mussten die Zuschauer bis weit in die Schlussphase hinein warten, ehe sich die Überlegenheit auch in zählbaren Erfolgen ausdrückte. Kadir Fil verwandelte eine scharfe Hereingabe aus kurzer Torentfernung zum fast schon vorentscheidenden 4:2 (83.), ehe Sven Kunisch per Kopf das 5:2 und damit den letzten Treffer des Abends beisteuerte (88.).

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Durch den Pflichtsieg hat die Mannschaft von Lars Schmidt ihre Hausaufgaben im Titelkampf erledigt und belegt weiterhin Rang eins der Tabelle. Am kommenden Samstag steht bereits das nächste Heimspiel am Brentanobad an, wenn die „Roten“ um 14.30 Uhr die Viktoria aus Urberach empfangen. Lange Zeit zur Regeneration besteht indes nicht, denn schon am Mittwoch kommt es zum nächsten Duell mit einem Verbandsligisten: um 20.00 Uhr will sich Rot-Weiß Frankfurt im Viertelfinale des Frankfurter Kreispokals auch beim Ligakonkurrenten FC Kalbach behaupten.

Bericht Jörg Schulz

Kantersieg bei Türk Gücü Friedberg mit 6:1

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Es begann, wie die 1. Hälfte in Dreieich gespielt wurde und es hielt an. Spielerisch sehr überlegen, Stürmer, die sehr gut aufgelegt waren und sich fast blind verstanden. Eine richtig gute Vorstellung unseres Teams.

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Schon in der 1. Minute ein Foul im Strafraum an Patrick Barnes, der die Gelegenheit selbst nutzte und den fälligen Strafstoß zur 1:0 Führung nutzte. Es folgten viele, sehr viele sehenswerte Angriffe unserer Mannschaft und von Türk Gücü war nichts, gar nichts zu sehen. In diesem Spiel wurden allerdings auch die schön herausgespielten Torchancen genutzt. In der 20. Minute schloss Varol Akgöz nach schönem Doppelpass den Spielzug mit dem 2:0 ab und schon in der 23. Minute erhöhte erneut Patrick Barnes auf 3:0 nach einem nicht minder schönen Doppelpass und Dribbling im Strafraum der Gäste. In der 29. Minute köpfte nach Freistoß von Adam Freund Anil Mus das Leder ins Netz und mit 4:0 war der Spielstand alles andere als glücklich. Wenn glücklich, dann für die Gastgeber, denn es hätten weitere Tore noch vor der Pause fallen können.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAEin sehr agiles Mittelfeld mit Adam Freund , Kadir Fil und Ghani Wasem Abdul und sehr gut aufgelegte Stürmer mit Patrick Barnes, Mert Pekesen und Varol Akgöz sorgten nicht nur für die hohe Pausenführung, sondern damit auch schon für die klare Vorentscheidung.
Die Sicht wurde in der zweiten Hälfte durch den aufkommenden Nebel deutlich schlechter, allerdings war die Leistung weiterhin konstant gut und Mert Pekesen krönte seine starke Gesamtleistung mit zwei Toren, in der 73. Und in der 77. Minute. Türk Gücü verlor in Laufe der zweiten Hälfte zwei Mitspieler mit gelbrot wegen Meckerns (66. Und 73. Minute), was allerdings auf den Spielverlauf keinen Einfluss mehr hatte.
Es war insgesamt eine sehr gelungene Vorstellung bei der man unseren Protagonisten die Spielfreude förmlich anmerkte und sehen konnte. Die vielen toll herausgespielten Chancen ergaben auch diesmal auch viele Tore und das Gegentor in der 87. Minute war dem Spieler „Leichtsinn“ geschuldet und damit ein kleiner Schönheitsfleck. Zum Glück hielt sich der Nebel noch etwas zurück und man musste nicht fürchten, dass vorzeitig abgebrochen werden musste. Es wäre sehr schade gewesen. So blieb es ein wichtiger und überzeugender Auswärtssieg bei einem unbequemen Gegner. Trainer und Team können sehr zufrieden sein. Die wenigen mitgereisten Anhänger waren es. Gratulation an Trainer und Team.

Der Vorstand

 

Überzeugendes 3:0 gegen harmlose Brunnenstädter

„Es war wichtig, dass wir wieder in die Erfolgsspur zurückgekommen sind. Wir haben heute insgesamt ein ordentliches Spiel gemacht, so wie ich es mir annähernd vorstelle“. Diese Worte fand unser Trainer zum Spiel Bad Vilbel und er hat damit absolut Recht.

Es war ein überzeugendes Spiel mit erneut schönen spielerischen Momenten, mit Spielwitz und Spiellaune unserer Mannschaft. Natürlich muss man auch erwähnen, dass Bad Vilbel bei weitem nicht mehr das Team ist, das wir aus der Vergangenheit kennen. Doch das soll die Leistung unserer Jungs in keiner Weise schmälern. Gerade nach der Niederlage in Dreieich war es wichtig zu siegen, zuhause zu siegen und die 3 Punkte am Brentanobad zu lassen.
Von Beginn an zeigten die ROTEN wer Herr im Hause ist und schon in der 17. Minute schlug ein Schuss von Varol Akgöz, leicht abgefälscht, im Bad Vilbeler Tor ein. Die Abwehr stand absolut stabil und der Gegner hatte nicht den Hauch einer Chance, sehr früh wurde gestört und auch der Ball erobert. Eine sehenswerte erste Halbzeit, die durchaus hätte höher ausfallen können, denn gute Spielzüge wurden oft unglücklich abgeschlossen, oder aber der Brunnenstädter Torhüter Steven Cue konnte sich auszeichnen. Ausnahme, die 38. Minute, in der Mert Pekesen von Abdul Ghani Wessam gekonnt in die Lücke geschickt wurde und der nicht lange fackelte und zum 2:0 Pausenstand einschoss.
Auch nach dem Seitenwechsel war es ein unverändertes Bild, wenngleich unsere Truppe erstaunlicherweise wieder einmal das Tempo einen Gang zurücksetzte und den permanenten Willen vermissen ließ. Bad Vilbel machte keinerlei Anstalten hier etwas zu ändern, sie hatten erst in der Schlussminute eine nennenswerte Chance, die von Ioannis Takidis allerdings vereitelt wurde. Eine herausgespielte Chance war selbst das nicht, es war ein gut getretener Freistoß, der unseren Keeper zu einer guten Aktion zwang.
In der 58. Minute wurde Patrick Barnes von Steven Cue im Strafraum gelegt, nachdem er fast an ihm vorbei auf das dann leere Tor zugesteuert wäre. Den fälligen Strafstoß verwandelte Barnes in gewohnt sicherer Manier. Damit war der Endstand schon erzielt, obwohl noch eine halbe Stunde zu spielen war.
Ein überaus verdienter Sieg, neunzig überlegene Minuten mit einem Gegner, der niemals auch nur annähernd echte Gefahr brachte. Ein wichtiger Sieg auf dem tollen Rasen am Brentanobad, ein gelungener Nachmittag mit einem Zeichen an die Spitze, dass wir noch da sind, bis zum Schluss.
Schiedsrichter Schütz fiel mit seinem Gespann nicht auf, was für ein faires Spiel spricht und für eine gute Schiedsrichterleistung.

Schiedsrichter: Christoph Schütz. Zuschauer: 80.
Tore: 1:0 Varol Akgöz (17.), 2:0 Mert Pekesen (38.), 3:0 Patrick Barnes (58./FE).

 

Erste Niederlage beim SC Dreieich 1:2

Tabellenerster gegen Tabellenzweiten, SC Dreieich gegen Rot Weiss Frankfurt. Es lockte immerhin über 400 Zuschauer an einem Freitagabend zum beeindruckenden neuen Sportgelände nach Dreieich. Beste Voraussetzungen für ein Spitzenspiel und das war es dann auch. Dreieich behielt am Ende die Oberhand und den 1. Tabellenplatz nach einem sehenswerten Spiel und damit der ersten Niederlage unseres Teams.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAEs begann relativ hektisch mit zwei starken Abwehrreihen und enormem gegenseitigen Respekt. So blieb es recht lange beim Abtasten, bei zaghaften Angriffsversuchen und ohne echte Torchance, allerdings mit leichten optischen und spielerischen Vorteilen für unser Team. Dieses hin und her wurde durch einen sehr schönen Angriff beendet mit der 1:0 Führung durch Ghani Abdul Wassem. Er begann in Höhe der Mittellinie mit einem Pass auf Patrick Barnes, der wiederum Mert Pekensen mit tollem Pass in den Strafraum schickte. Der herauslaufende Torwart legte ihn unsanft und man rechnete mit Elfmeter und roter Karte für den Torwart. Doch der Ball landete beim mitgelaufenen Gahni Abdul Wassem, der ihn flach im Netz versenkte. Ein toller Spielzug mit einer sehr guten Schiedsrichterentscheidung, der im rechten Moment den Vorteil laufen ließ. Das war in der 36. Spielminute und damit auch der verdiente Pausenstand. Man sollte sich auf die zweite Halbzeit freuen können, weil unser Team sehr diszipliniert, passgenau, schnell und sicher agierte, ohne in der Abwehr echt gefordert zu sein und keine brenzligen Situationen bislang hatte. Es sah sehr gut aus, doch es kam dann ganz anders.

69876Dreieich kam mit enormer Dynamik aus der Pause zurück und machte unentwegt Druck. Ohne großartig spielerisch zu glänzen und ohne sich eine echte Torchance zu erspielen. Doch die physische Überlegenheit, der unser Team nichts entgegenzusetzen hatte machte klar, es wird nicht lange dauern und der Ausgleich wird kommen. So war es dann auch und nach zu kurzer Abwehr eines Eckballs nahm Dreieichs Mario Sternheimer den Ball halbhoch aus der Luft und erzielte ein Traumtor. Der Ball schlug im rechten oberen Winkel ein und der abzusehende und damit auch verdiente Ausgleich war erzielt in der 63. Minute.
Noch vor dieser Szene hatte Patrick Barnes bei einem der wenigen Vorstöße unserer Elf die Gelegenheit auf 2:0 zu erhöhen, doch er schoss aus gut 9 Metern halbrechts in die Arme des Torwarts. Dreieich hatte den eisernen Willen hier zu siegen und der Druck hielt an.
OLYMPUS DIGITAL CAMERADie logische Konsequenz war dann die 2:1 Führung durch Denis Talijan, der eine Flanke von Fiorentino per Kopf verwertete. Es war die 76. Minute und doch hätte auch für uns noch einiges gehen können, hätte man das wenige was sich bot einfach richtig genutzt. Die wenigen Standards brachten uns Gelegenheiten, alleine drei Freistöße bereitete Adam Freund so vor, dass man aus kurzer Distanz den Ball im Netz hätte unterbringen können, einmal davon rettete der Posten für die Gastgeber. Selbst der eingewechselte Varol Akgöz hatte noch eine Chance alleine vor dem Torwart den Ausgleich zu erzielen, doch er traf nur das Außennetz. Es blieb beim 2:1 für die SC Dreieich und unsere 1. Niederlage war besiegelt.

Eine so hervorragende 1. Halbzeit und eine 2. Halbzeit ohne große Gegenwehr, ohne die Mannschaft, die vorher so stark gespielt hatte, wiederzuerkennen. Dieses Spiel wurde mit physischer Überlegenheit und mit eisernem Willen der Spieler von Dreieich gewonnen und geht dann auch, für uns bedauerlich, absolut in Ordnung. Unser Team war in der zweiten Halbzeit in der Abwehr völlig überlastet und im Sturm etwas verlassen. Unverständlich für die mitgereisten Anhänger, die noch in der Halbzeitpause Lobeshymnen von sich gaben. Eine sehr gute 1. Halbzeit ist leider zu wenig. Die letzten Wochen mit 4 Unentschieden und jetzt mit der 1ten Saisonniederlage sollten Lehrstunden genug gewesen sein. Ich hoffe sehr, dass jeder Spieler so selbstkritisch ist und wirklich seine Einstellung überdenkt und ändert.
Ich bin sicher, das war nicht nur für die Zuschauer schmerzhaft und enttäuschend. Der einstige Vorsprung von 7 Punkten ist verschmolzen wie nichts und jetzt sind wir die Jäger und haben 3 Punkte Rückstand. Das ist bitter, sehr bitter. Es ist ganz sicher nicht so, dass sie es nicht besser können, das haben sie in den ersten Wochen bewiesen und es ist an der Zeit, diese Leistungen erneut abzurufen.

SC Hessen Dreieich: Paul; Kohl, Sternheimer (86. Berresheim), Wosiek, Amiri, Pospischil, Fiorentino, Klein (83. Cholewa), Talijan, Brüdigam, Smietana (46. C. Fischer).
SG Rot-Weiss Frankfurt: Takidis; Pllana (75. Akgöz), Mus, Freund, Fil, Pekesen (84. Matovic), Barnes, Gültekin, Topcagic, Kunisch, Abdul (Sabic).
Schiedsrichter: Simon Heß (Heppenheim).
Tore: 0:1 Ghani Wessam Abdul (36.), 1:1 Mario Sternheimer (63.), 2:1 Denis Talijan (76.).

 

2:2 bei Eintracht Wald-Michelbach

 

War am Mittwoch gegen Neu Isenburg das Unentschieden ein besseres, dann war es in Wald-Michelbach ein glückliches Unentschieden.  In der 92. Minute durch Foulelfmeter die erste Niederlage abgewehrt und in der 93. Minute der erlösende Abpfiff.

Von der ersten Hälfte gibt es wenig zu berichten, keine nennenswerten Situationen, leichte Feldvorteile für den Gastgeber und ein Spiel unserer Mannschaft, das übersät war mit verlorenen Dribblings und unzähligen Fehlpässen und unnötigen Ballverlusten. Die Gastgeber wollten unbedingt den Sieg, bei unserer Mannschaft war davon wenig, wenn sogar nichts zu erkennen. Überraschend viele Fehler in auch der Abwehr, die zum Glück nicht bestraft wurden.

Gleich nach Wiederanpfiff zur zweiten Hälfte gab es den ersten nennenswerten Angriff unsererseits. Ein kluger Pass von Adam Freund auf den ganz links außen postierten Muhamed Sabic, der flanke mit rechts gekonnt in die Mitte, wo Varol Akgöz per Kopf in die rechte untere Ecke aus ca. 6 Metern einköpfte. Eine überraschende Führung in der 47. Minute und  es ließ hoffen, dass unser Team endlich zum Spiel findet. Doch weit gefehlt.  Nur drei Minuten später, in der 50. Minute erzielte Wald-Michelbach schon den Ausgleich, nach erneut einem der vielen Abwehrfehler. Die Gastgeber waren wacher, schneller, willensstärker und zielstrebiger als unsere Spieler.

Es kam was kommen musste. Nach einer Ecke ein überhasteter Abschlag von Torwart Wroblewski, der postwendend zurück kam und der starke und dafür bekannte Jan Gebhardt erzielte nach schöner Einzelleistung in der 60. Minute die 2:1 Führung. Wer nun ein Aufbäumen unseres Teams erwartet hatte, der sah sich getäuscht. Über lange Phasen war Wald-Michelbach dem 3:1 näher als wir dem Ausgleich. Auch die Einwechslungen von Pekesen und Topcagic brachten da keine nennenswerten Veränderungen.

Erst die letzten 10 Minuten konnte man erkennen, dass sich unsere Mannschaft wohl etwas gegen die erste Niederlage stemmen wollte und dann kam auch was kommen musste.

Nachdem der Schiedsrichter die dreiminütige Nachspielzeit angezeigt hatte kam ein hoher Ball aus dem Mittelfeld, der bis in des Gegners Strafraum kam, wo Varol Akgöz eine seiner wenigen guten Szenen des Spiels hatte, den Gegner geschickt umspielte und vier Meter vor dem Tor unsanft gelegt wurde. Klare Angelegenheit, Foulelfmeter und rote Karte für den Wald-Michelbacher Spieler Dalio Memic, der bis zu diesem Zeitpunkt einer der besten Akteure auf dem Feld war. Diese Gelegenheit ließ sich Patrick Barnes natürlich nicht entgehen und donnerte den Ball halbhoch und unhaltbar in die linke Ecke zum Ausgleich.

Es ging noch zweimal hin und her und dann kam der erlösende Abpfiff des Schiedsrichters.

Ein sogenannter glücklicher Punkt. So nennt man es wohl.

In Wald-Michelbach wird man sicher davon reden, dass man hätte vorher das Spiel schon entscheiden müssen. Doch alles „hätte“, „wenn“ und „aber“ nützt nichts mehr. Am Ende bleibt unser Team ungeschlagen, auch wenn die wenigen mitgereisten Zuschauer (fünf an der Zahl) sich schon mit der ersten Niederlage vertraut gemacht hatten, die es dann doch nicht gab. Die Moral hat gestimmt, zumindest in den letzten 10 Minuten.

Es war das dritte Unentschieden aus den letzten vier Spielen. Darüber sollte man mal nachdenken, nicht wir, sondern die Spieler. Das Ergebnis dieses Nachdenkens darf nicht „noch ungeschlagen“ lauten. Die Souveränität, die Spielfreude, der unbedingte Wille zum Sieg, all das hat etwas nachgelassen in den letzten Spielen.

Einstellungssache, so wie jeder Gegner besonders motiviert ist, wenn Sie gegen uns, gegen den Tabellenführer spielen. Noch sind wir es. Einstellungssache, wenn man da oben, ganz oben, weiterhin bleiben will. Dass sie es können, das haben unsere Jungs schon oft bewiesen und jetzt gilt es in besonderem Maß diese Einstellung wieder anzunehmen. Es ist Kopfsache, es ist Kopfarbeit, nicht anstrengend, doch sehr wichtig. Nicht ein Spieler oder zwei Spieler, sondern einfach alle Spieler.

Der Vorstand

 

Leistungsgerechtes 1:1 gegen Neu Isenburg

Erstes Flutlichtspiel auf dem neuen Kunstrasen und eine schnelles, abwechslungsreiches und interessantes Spiel. Die fast 200 Zuschauer kamen auf Ihre Kosten und erlebten ein hochklassiges Spiel. Die ROTEN waren an diesem Abend die GELBEN, weil Neu Isenburg komplett in roten Farben spielte.

Eine Truppe aus Neu Isenburg, die von Beginn an zeigte, dass sie hier keine Punkte verschenken will, ganz im Gegenteil. Frühes Pressing, schnelles Umschalten, ideenreiches Mittelfeld und brandgefährlich im Sturm. Das alles gelang überraschend gut und unser Team hatte in vielen Situationen reichlich zu tun und auch das sogenannte Quäntschten Glück, um nicht frühzeitig in Rückstand zu geraten. Es war ein ständiges Hin und Her, denn auch unsere Mannschaft war nicht tatenlos. Ohne Kadir Fil und den noch angeschlagenen Özkan Ucar waren im Mittelfeld zwei tragende Figuren nicht im Spiel, was sich deutlich bemerkbar machte. Es war eines der spielerisch „besseren“ Spiele von beiden Seiten und man schenkte sich nichts. Weder spielerisch, noch kämpferisch und das bei absoluter Disziplin in beiden Reihen.

Varol Akgöz hatte eine echte Chance aus acht Metern, doch vor dem fälligen Einschuss wurde ihm noch der Ball vom Fuß gespitzelt. In der 35. Minute die nicht überraschend Führung der Gäste. Nach einem Einwurf in den Strafraum und etwas aus dem Gewühl heraus konnte Mark Dillmann mit einem Linksschuss ins lange Eck die Führung erzielen. Zu diesem Zeitpunkt war die Führung absolut verdient und das Spiel ging in diesem Tempo auch weiter, ohne Torerfolg vor der Pause.

Man hätte annehmen können, dass unsere Mannschaft nach der Pause mit noch mehr Elan und Druck auf den Gegner zurückkehrt. Doch dem war nicht so, Neu Isenburg war weiterhin sehr stark und war dem 2:0 näher als unsere Mannschaft dem Ausgleich. Das Tempo war unverändert hoch und nach und nach erspielten sich unsere Jungs Chancen und machten deutlich, dass die erste Niederlage nicht hingenommen werden wird. So kam es dann in der 80. Minute zum Ausgleich, nach einem schönen Pass von Varol Akgöz in den Strafraum und in den Lauf von Patrick Barnes, der den Ball am herauslaufenden Torwart verbeischlänzte zum 1:1. Die letzten 10 Minuten des Spiels waren spannend und boten noch Chancen auf beiden Seiten die Partie für sich zu entscheiden. In umgekehrten Rollen, mit Barnes als Passgeber für Akgöz bot sich wohl die größte Chance zum Sieg für die ROTEN, doch Akgöz vergab die Gelegenheit.

Letztlich muss man zufrieden sein mit dem Unentschieden und wir stellen fest, dass Neu Isenburg der bisher stärkste Gegner war in den vergangen Spielen. Kompliment an Trainer Peter Hoffmann und sein Team, die für einen interessanten und spannenden Fußballabend am Brentanobad gesorgt haben. Gleichermaßen an unsere Trainer, Betreuer und an das Team, das nach wie vor ungeschlagen die Tabelle der Verbandsliga Süd anführt.

 

SG Rot-Weiss Frankfurt: Wroblewski; Pllana (75. Demir), Sabic (66. Pekesen), Mus, Freund, Akgöz, Janik, Barnes, Gültekin, Lundy, Kunisch.

Spvgg. Neu-Isenburg: Kacarevic; Nedwied, Betz, Guenther, Marx, Geyer (88. Omotosho), Seith, Tariq (85. Fazio), Dillmann (90./+2 Berndroth), Rhein, Buschmann.

Schiedsrichter: Christoffer Reimund. Zuschauer: 220.

Tore: 0:1 Mark Dillmann (38.), 1:1 Patrick Barnes (80.).

 2:1 Sieg beim 1. FCA 04 Darmstadt

Ein schöner Herbsttag, warm und sonnig, optimale Voraussetzungen für ein Fußballspiel. Nur der Rasen, doch den kennen wir seit Jahren und wissen, er ist sehr schwer bespielbar.

Es begann ein recht abwechslungsreiches Spiel und Darmstadt ließ erkennen, warum sie seit 4 Spieltagen unbesiegt sind. Klare Torchancen wurden nicht erspielt, von keiner Mannschaft, wenngleich die erste Hälfte eine leicht optische Feldüberlegenheit unseres Teams zeigte. Thill Iyasere mit Patrick Barnes, Varol Akgöz und Florian Beckmann im Sturm, mit Adam Freund, Kadir Fil, Melih Gültekin, Sven Kunisch, Anil Mus, Jeremy Lundy und Mike Wroblewski im Tor.

Recht offensiv ausgerichtet, doch glücklos und nicht so recht in Spiellaune und ein früher Rückstand nach 6 Minuten. Kadir Fil verlor den Ball im Mittelfeld und der Darmstädter Onun Inar fackelte nicht lange und zog aus gut 20 Metern ab. Ein satter Schuss auf die Tormitte, wo Mike Wroblewski diesen wohl unterschätzt hatte und der Ball direkt über ihm unter der Latte einschlug. Ein Weckruf für unsere Jungs, doch das Erwachen dauerte und irgendwie fehlte immer der letzte Tick für ein Gelingen.

Zur Pause ein Rückstand und nach der Pause die Einwechslung von Muhamed Sabic für Thill Iyasere und Admir Pllana für Kadir Fil. Neuer Wind und deutlich mehr Druck auf den Ausgleich. In der 56. Minute belohnt sich die Elf, belohnt sich der fleißige Patrick Barnes mit einem schönen Kopfballtor in die kurze Ecke nach Eckball von Adam Freund. Der Druck wurde erhöht, das Unentschieden war entschieden zu wenig. Weitere zehn Minuten später setzte sich in seiner bekannten Manier, mit Wille, Dribbling und Gewusel unser Joker Muhamed Sabic gegen 3 Mann und den Torwart durch und erzielt das goldene Tor zum Sieg.

Die Mannen vom FCA Darmstadt versuchten ihrerseits jetzt den Ausgleich zu erzielen, doch echte Gefahr, oder gar eine klare Chance kam keine auf. Unsere Abwehr stand gut und nach Vorne ging eben auch noch einiges, doch der für Florian Beckmann eingewechselte David Janik (72. Minute) versäumte es neben Varol Akgöz, Patrick Barnes und Muhamed Sabic gute Spielzüge erfolgreich zu Ende zu bringen. Das 3:1 hätte für mehr Ruhe gesorgt und die Hoffnung des Gegners frühzeitig gedämpft. So blieb immer ein Kribbeln für die Zuschauer mit jedem Angriffsversuch der Darmstädter, doch unser Team brachte den Sieg recht sicher nach Hause.

Es war sicher keine brillante Leistung, doch verdient und nur die Punkte zählen und die zweite Halbzeit versöhnte für das, was in der ersten Hälfte versäumt wurde. Wer jetzt meckert, der meckert auf hohem Niveau. Mit 22 Punkten an der Tabellenspitze und noch ungeschlagen. Da gibt es nichts zu meckern, nur zu gratulieren.

Glückwunsch an Trainer, Betreuer und Team.

Schwere Aufgabe bewältigt, verdienter 2:0 Sieger in Bensheim

 

Es war wahrlich keine leichte Aufgabe gegen ein hochmotiviertes und kampfstarkes Team in Bensheim. Noch ohne Sieg und den Tabellenführer zu Gast, sie konnten nur gewinnen. So begannen sie auch, technisch nicht sehr versiert, aber enorm kampfstark und hart in jedem Zweikampf. Unser Team fand nicht ins Spiel, stand allerdings meist in der Abwehr sehr gut, mit Jeremy Lundy, Sven Kunisch, Damir Topcagic und Anil Mus. Bei Standards waren sie gefährlich, spielerisch kam weniger zustande.

Doch bei drei solcher Standards musste unsere Abwehr den Ball auf der Linie klären und leicht hätten wir in Rückstand geraten können. Unsererseits wurde nach vorne auch nicht sehr viel Erfolgreiches getan, bzw. wurde früh im Keim erstickt, oder aber nicht bis zu Ende gespielt. So war die erste Halbzeit zwar abwechslungsreich und spannend, doch eben ohne klare Chancen und auch ohne klare spielerische Linien auf beiden Seiten. Vielleicht trug der heftige Platzregen etwas dazu bei, dass alles danach etwas frischer und klarer wirkte, zumindest in unserem Mittelfeld und Sturm. Fleißig, allerdings etwas glücklos wirkten Kadir Fil und Özkan Ucar, doch es wurde besser und vielleicht hätte man kurz vor der Halbzeit durch Kadir Fil doch noch in Führung gehen können. Sie bemühten sich mehr, Patrick Barnes, Ghani Wessam Abdel und auch Hasan Demir, sie kamen etwas besser ins Spiel und man konnte hoffen, dass es auch Ergebnisse zeitigen wird. So ging es alles in allem mit einem glücklichen, doch gerechten 0:0 in die Pause.

Schon die ersten Spielzüge der zweiten Halbzeit deuteten an, dass man hier keine Punkte lassen wollte und sich doch mehr engagierte. So war es dann auch schon die 50. Minute, in der Anil Mus die Führung erzielte. Ein genauer Freistoß aus linker Strafraumhöhe von Özkan Ucar auf den am langen rechten Eck lauernden Anil Mus, der ähnlich wie in Bruchköbel, den Ball direkt aus der Luft nahm und im Netz versenkte. Brillant gemacht, Freistoß und Abschluss und keine Chance für den guten gegnerischen Torwart. Das brachte Erleichterung und so wurde auch weitergespielt. Schon nur 8 Minuten später ein gutes Anspiel auf Patrick Barnes in Höhe des Strafraums, der sich durch zwei Abwehrspieler in seiner bekannten Art mogelte und aus elf Metern abzog. Der Torwart reagiert hervorragend, doch auch den Abpraller erlief sich Patrick Barnes erneut und schoss ihn ins linke hintere Eck zur 2:o Führung. Das war die 58. Minute und natürlich wollte das Bensheimer Team jetzt nochmal richtig Druck erzeugen und den Anschlusstreffer erzielen um eine erneute Niederlage zu vermeiden.

Doch unsere Abwehr stand sehr gut, unser Torwart Mike Wroblewski wurde nie ernsthaft geprüft und für den Dampf und Kampf der ersten Hälfte mussten die Bensheimer Tribut bezahlen. Damir Topcagic verletzte sich bei einer Rettungsaktion und für ihn kam Melih Gültekin ins Spiel in der 75. Minute. In der gleichen Minute kam David Janik für Hasan Demir. Zuvor schon, in der 65. Minute kam Admir Pllana in der 65. Minute für Özkan Ucar.

Es war besonders in der ersten Halbzeit wieder ein Arbeitssieg, mit Fleiß, Engagement und etwas Glück. In der zweiten Halbzeit wurde allerdings deutlich unterstrichen, dass unser Team spielerisch besser als der Gegner war und letztlich auch in der Höhe mit 2:0 verdient nach dem Schlusspfiff des guten Schiedsrichters Raik Noll jubeln konnte. Das taten sie dann auch und feierten den 5ten Sieg in Folge. Mehr geht nicht. Gratulation an Trainer, Betreuer und Team.

Aufstellung: Wroblewski; Demir (75. Janik), Mus, Freund, Fil, Barnes, Lundy, Topcagic (75. Gültekin), Ucar (65. Pllana), Kunisch, Abdul.

 Schiedsrichter: Raik Noll. Zuschauer: 120.

Tore: 0:1 Anil Mus (50.), 0:2 Patrick Barnes (58.).

Der Vorstand

 

 

Arbeitssieg gegen die TS Ober Roden mit 2:0 erfolgreich

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Die Sportanlage am Rebstock zeigt sich für uns als ein hervorragender Spielort. Alle Spiele, die wir dort ausgetragen haben wurden gewonnen. So auch am Samstag gegen die TS Ober Roden. Den Unterschied in diesem Spiel machte ein abermals sehr stark aufspielender Patrick Barnes, nicht nur als immer brandgefährlicher Stürmer, sondern auch erneut als zweifacher Torschütze. Mit seinen beiden Treffern nutzte er die wenigen Gelegenheiten gegen eine zwar ersatzgeschwächte, aber durchaus stark aufspielende Mannschaft aus Ober Roden.

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In der ersten Hälfte des Spiels, ganz besonders in den ersten 15 Minuten erspielten sich die Gäste Feldvorteile, blieben allerdings, wie auch unser Team ohne klare Torchancen. Das gilt für beide Mannschaften über das ganze Spiel, denn beide Torhüter waren niemals echt gefordert und bei den Toren von Patrick Barnes war der Gästekeeper machtlos. Meist lief das Spielgeschehen zwischen den beiden Strafräumen ab und echte Strafraumszenen gab es kaum. So kam der Führungstreffer durch einen Patzer der Gästeabwehr zustande, weil ein Befreiungsschlag keiner wurde und Patrick Barnes sich den Abpraller erlief und am Torwart vorbei den Ball im langen Eck des Tores versenkte aus halbrechter Position und aus ca. 11 Metern. Das war in der 33. Minute des Spiels. Wenn der Gegner eine Chance hatte, dann aus einer leichtsinnigen Unaufmerksamkeit unseres Torhüters heraus und aus einer Standardsituation kam ein Pfostentreffer zustande.

Das Bild veränderte sich kaum in der zweiten Hälfte, war abwechslungsreich und fußballerisch sicher sehenswert, wenngleich die brennenden Momente und die sogenannten spielerischen Höhepunkte fehlten. Mit Ausnahme, wenn Patrick Barnes am Ball war, dann war immer Gefahr angesagt.

OLYMPUS DIGITAL CAMERADie Einwechslung von Admir Pllana in der 61. Minute machte sich angenehm bemerkbar, denn in der 72. Minute setzte er sich auf der linken Außenseite sehr schön durch und flankte nach Innen in den Strafraum. Zwischen Elfmeterpunkt und Fünfmeterraum nahm Patrick Barnes die Flanke per Kopf und der Ball senkte sich zu einem sehenswerten Treffer in den rechten hinteren Winkel. Eine Bilderbuchtreffer, umso mehr, weil Kopfballtore von Parick Barnes eher selten zu sehen sind. Das war die Entscheidung in diesem Spiel. Die bis dahin fleißigen Gäste waren ihrer Hoffnung auf den Ausgleich beraubt und es ergaben sich keine weiteren nennenswerten Gelegenheiten mehr. Jeremy Lundy verletzte sich in der 60. Minute schwer bei einem Zusammenprall mit einem Gegner am Kopf, war völlig benommen und wurde sofort gegen Damir Topcagic ausgetauscht. Im Krankenhaus wurde seine Oberlippe innen und außen genäht. Es geht ihm wieder ganz gut und wir wünschen hier gute Besserung.

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Letztlich war es ein verdienter Arbeitssieg, wenn auch nicht unbedingt spielerisch überzeugend. Verdient deshalb, weil nur Tore zählen und da waren wir effektiver. Wir alle wissen, da geht noch viel mehr. Doch nach vier Spielen und vier Siegen wollen wir nicht meckern, da gilt es nur dem Team und den Trainern und Betreuern zu gratulieren.

SG Rot-Weiß Frankfurt: Wroblewski; Mus, Freund, Fil (74. Abdul), Janik (61. Pllana), Akgöz, Barnes, Gültekin, Lundy (66. Topcagic), Ucar, Kunisch.

TS Ober-Roden: Weinreich; Barowski, Schöppner, Henkel, Acikel (54. Kirnig), Bidou, Schnitzer, Wolf, Bejic, Pfaff, Skrypzak (54. Kessler).

Schiedsrichter: Leonard von Landenberg. Zuschauer: 100.

Tore: 1:0 und 2:0 Patrick Barnes (33., 72.).

Der Vorstand

3:1 Sieg in Bruchköbel am Mittwoch

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Es war ein furioser Start an einem regnerischen Mittwochabend. Schon nach 3 Minuten führten die ROTEN mit 1:0 nach Volleyabnahme einer Flanke versenkte aus gut 15 Metern Anil Mus den Ball im langen Eck. Die spielerische Überlegenheit setzte sich fort und Barnes, Akgöz und Sabic erspielten sich gute Chancen und wurden von einem überlegenen Mittelfeld (Kadir Fil, Adam Freund und Özkan Ucar) immer wieder sehr gut bedient. Die Folge davon war schon in der 23. Minute das 2:0 durch Patrick Barnes. Nach tollem Doppelpass mit Varol Akgöz umspielte Barnes noch den Torhüter und konnte aus spitzem Winkel den Ball im Netz unterbringen.

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Kurioserweise schien unser Mittelfeld seine bislang so gute Arbeit einzustellen und Bruchköbel hatte sich etwas vom Schock des frühen Rückstandes erholt und spielte forsch auf. Immer wieder waren die spielstarken Stürmer gefährlich vor dem Tor von Mike Wroblewski, der einige Situationen zu meistern hatte. In der 30. Minute wurden die Bemühungen belohnt und ein abgefälschter Ball landete bei Alexander Schuck, der aus 11 Metern mehr oder weniger einen Roller als einen Schuss im Eck unterbrachte. Im weiteren Spielverlauf bis zur Halbzeitpause blieb unser Mittelfeld weiterhin starr und nach vorne ging sehr wenig. Nach so starkem Beginn war diese Inaktivität sehr unverständlich und der Ausgleich von Bruchköbel war näher als ein Ausbau unserer Führung.

 

Trainer Lars Schmidt hatte wohl die richtigen Worte in der Pause gefunden, wechselte den etwas glücklosen Muhamed Sabic aus und es kam der etwas aktivere Gahni Abdul Wassem. Mittelfeld und Sturm wurden sich ihrer Aufgaben wieder bewusst und so stand es nach 49. Minuten 3:1 für unsere Mannschaft. Eine starke Einzelleistung von Patrick Barnes auf der rechten Seite wurde mit einem Pass auf den freistehenden Varol Akgöz abgeschlossen, der aus 11 Metern den Ball unhaltbar im linken Eck halbhoch einschoss. Entgegen der 1. Hälfte behielt unser Mittelfeld die Oberhand und bestimmte weitgehend das Spiel. Freund, Özkan und Fil blieben aktiv und die gegnerischen Versuche wurden im Keim erstickt. Es boten sich einige Gelegenheiten für unsere Stürmer, doch im Gefühl des sicheren Sieges wurde vieles leichtsinnig vertan. Hier wurde versäumt, die endgültige Entscheidung klarzumachen. Es sei verziehen, weil das Team insgesamt die zweite Hälfte deutlich dominierte und man sich nicht sorgen musste, dass der Gegner noch etwas ausrichten sollte. Bruchköbel blieb bemüht und steckte nicht auf, doch ohne zählbares Ergebnis. Gut so.

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In der 80 Minute kam David Yannik für Varol Akgöz und Damir Topcagic spielte seine ersten Minuten für Rot Weiss ab der 83. Minute für den fleißigen Kadir Fil.

Insgesamt eine starke Vorstellung unserer Mannschaft und ein auch in der Höhe verdienter Sieg. Jetzt sehen wir beruhigt auf das Wochenende und betrachten uns, was die anderen Teams leisten. Am 23. August 2014 ist unser nächstes Heimspiel gegen die TS Ober Roden, erneut auf der Rebstock Anlage.

Glückwunsch an Trainerteam und Mannschaft.

Der Vorstand

 

2:0 Sieg über den SSV Lindheim

 

Im August werden wir unsere Heimspiele noch auf der Anlage am Rebstock ausgetragen, doch der neue Rasen im Brentanobadstadion liegt und die Flutlichtmasten stehen auch schon. Unser 1. Heimspiel war gut besucht.

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Der zweite Sieg in Folge kann sich sehen lassen, es war ein schwerer Gegner und lange Zeit blieb offen, ob überhaupt und wenn ja, wer den Platz als Sieger verlassen wird. Die Tore zum 2:0 Sieg fielen spät, der eingewechselte Muhamed Sabic krönte seine Einwechslung nach einem schönen Pass mit dem 1:0 erst in der 81. Minute. Die Kräfte der Lindheimer ließen so langsam nach, nachdem sie schon in der 40. Minute ihren Torwart Steffen Klotzbücher mit roter Karte verloren hatten. Er hatte Patrick Barnes nach schönem Solo unsanft gestoppt und folgerichtig wurde auf Strafstoß entschieden. Über die Regel, dass der letzte Mann dann auch noch mit roter Karte bestraft wird, lässt sich nach wie vor streiten. Den fälligen Strafstoß vergab leider Özkan Ucar, weil der eingewechselte Torwart den schwach geschossenen Elfmeter hielt.

Lindheim begann sehr druckvoll und schon in den ersten 10 Minuten hätten wir in Rückstand geraten können, doch mit etwas Glück und Geschick wurde es von unserer Abwehr verhindert. Erst danach taten sich auch Gelegenheiten für unsere Mannschaft auf, wenngleich unser Mittelfeld mit Kadir Fil, Özkan Ucar und Adam Freund bei weitem nicht so gut aufgelegt war wie in Urberach.

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Es spielte sich sehr viel im Mittelfeld ab und beide Torhüter mussten sich nicht zeigen, weil meist am gegnerischen Strafraum die Gefährlichkeit endete. So ging es mit 0:0 in die Pause mit leichten Feldvorteilen für unser Team, doch ohne echte Chance. Dem Spiel fehlte es bei der schwülen Hitze an Spritzigkeit und es fehlten auch die schlagkräftigen Ideen um den Gegner in Gefahr zu bringen. Vielleicht hatten auch beide Teams zu viel Respekt voreinander, so gab es in der 1. Hälfte nur wenig nennenswerte Szenen und man war gespannt auf die zweiten 45 Minuten.

 

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Die Offensive zeigte sich in der zweiten Halbzeit mehr, ein immer fleißiger und gefährlicher Patrick Barnes, der zurückgekehrte Thill Iyasere mühte sich redlich und ein etwas unglücklich agierender Varol Akgöz kamen zu keinen klaren Chancen. Einmal mehr zeigte sich das „glückliche Händchen“ unseres Trainers Lars Schmidt, der mit den Einwechslungen von Muhamed Sabic, von David Yannik und Anil Mus frischen Wind in die Mannschaft brachte. Die erste Gelegenheit die sich Sabic bot, ein langer Ball in den freien Raum, den sich Sabic erlief und am Torwart vorbei zum 1:0 einschoss. Damit war der Bann gebrochen in der 81. Minute und in kurzer Zeit erspielten sich die ROTEN weitere Chancen. Eine schöne Einzelleistung von Anil Mus auf der linken Seite wurde mit einer präzisen Flanke auf Varol Akgöz abgeschlossen, der aus kurzer Distanz zum Endstand von 2:0 einschoss. Das war in der 89. Minute die endgültige Entscheidung und ein recht erfolgreicher Start auch im 1. Heimspiel war gelungen.

Glückwunsch an Trainer und Team.

Es war auch das 1. Spiel seit über einem Jahr, bei dem man endlich wieder einen Trikotsponsor auf der Brust hatte. Wir danken hier dem NISSAN Autohaus Hornbacher aus Kelkheim. Bei jedem unserer Heimspiele wird eine ROT WEISS EDITION des NISSAN JUKE zu sehen sein.

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Am Mittwoch geht es nach Bruchköbel, dort wird um 19.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz unser nächstes Spiel angepfiffen.

Der Vorstand

 

Gelungener Saisonbeginn bei Viktoria Urberach – 5:3 Sieg

Torjubel Urberach

Es war zu erwarten, dass der Gastgeber mit Druck das Spiel beginnen wird, was sie auch taten. Doch unsere Abwehr mit Wroblewski im Tor, mit Lundy, Gültekin, Kunisch und Abdel Wassem (Suma) stand sehr gut und so war es nur eine leichte optische Überlegenheit und ein Anrennen ohne eine greifbare Chance, ohne eine echte Gefahr. So nach und nach übernahm unser Mittelfeld mit Adam Freund, Kadir Fil, Özkan Ucar und David Jannik das Spielgeschehen und es wurden auch Chancen erspielt, die unsere Stürmer, Sabic und Barnes noch nicht nutzten. In der 22. Minute flankte Kadir Fil aus halblinker Position und Melih Gültekin konnte den Ball per Kopf im langen Eck versenken. Von da an hatte unser Team das Übergewicht und Adam Freund belohnte das Team mit einem tollen Freistoßtor in der 39. Minute. Zuvor verletzte sich der gegnerische Torwart und musste ausgewechselt werden.  Fast mit dem Pausenpfiff krönte Patrick Barnes einen schönen Spielzug mit dem 3:0 zur Pausenführung, mit einem satten Torschuss aus halbrechter Position. Ein beruhigender Pausenstand, dachte man.

Adam Freund

Doch wie es manchmal vorkommt, wenn man unbewusst das Spiel schon gewonnen hat, so kam es dann auch für unser Team direkt nach dem Wiederanpfiff. Schon in der 47. Minute erzielte Urberach den Anschlusstreffer zum 1:3, nachdem man in der Abwehr wohl noch in der Halbzeitpause war. Das weckte den Gegner und machte ihn wieder stark. Weitere 2 Minuten später, in der 49. Minute gab der Schiedsrichter einen etwas umstrittenen Foulelfmeter. Er wurde zum 2:3 verwandelt und erhöhte deutlich die Hoffnung der Urberacher. Sie wurden belohnt. In der 53. Minute erneut in unserem Strafraum Verwirrung, die der Gegner nutzte und es stand, kaum fassbar, plötzlich 3:3 Unentschieden. Eine 3:0 Führung in nur 7 Minuten verspielt. Nun musste man fürchten das Spiel auch noch zu verlieren.

Melih Gültekin

Doch unser Team zeigte nun wieder Moral und seine spielerische Überlegenheit. Sie übernahmen wieder die Initiative und erspielten sich Chancen. Patrick Barnes war es, der durch eine hervorragende Einzelleistung die gegnerische Abwehr ausspielte und aus ca. 10 Metern unhaltbar einschoss (66. Minute). Das drückte annähernd wieder die spielerischen Unterschiede aus. Und die Chancen häuften sich, doch sie wurden leider leichtsinnig vergeben. Nach sehr schönem Doppelpass zwischen Abdel Wassem (Suma) und Varol Akgöz konnte dieser den Ball aus kurzer Distanz im Netz unterbringen. Das war dann in der 73. Minute die 5:3 Führung und damit die endgültige Entscheidung zu unseren Gunsten. Es gab kein Aufbäumen des Gegners mehr, im Gegenteil, es hätten durchaus noch 1-2 Tore mehr für unser Team erzielt werden können, ja, müssen.

Sven Kunisch

Die Einwechslungen von Sasa Matovic für David Jannik, Admir Pllana für Özkan Ucar und Varol Akgöz für Muhamed Sabic kamen zur rechten Zeit und stärkten unser Team. Vergessen wir die sieben Minuten mit den „Nachlässigkeiten“ in der Abwehr nach Wiederanpfiff in der 2. Halbzeit, so war es insgesamt eine gelungene Vorstellung der Mannschaft und der Sieg geht zweifellos auch in der Höhe in Ordnung.

Glückwunsch an Trainerteam und Mannschaft

Der Vorstand