U19 Hessenliga: Einen rabenschwarzen Tag erlebten die Roten bei der TSG

Mit 5:2 kam die SG beim Tabellenfünften unter die Räder. In der 67. Minute war das Spiel mehr oder weniger entschieden. Verletzungsbedingt hatte man das Testspiel gegen die Japanische Auswahl schon an die Spielfreie U16 abgetreten. Um den Kader zu schonen, dass half dennoch nichts. Mit dezimierten Leistungsträgern und weiteren angeschlagenen Spielern ging es nach Wieseck. Dem veränderten Kader war das Glück nicht hold, dazu luden zu viele Fehler den Tabellenfünften geradezu zum Tore schießen ein. 
 
Trainer Goncalves wollte die Leistung auch nicht mit dem Fehlen vieler Stammkräfte entschuldigen. An manchen Spieltagen kommen einfach viele Dinge zusammen, für ihn war der Auftritt seiner Elf einer zum Vergessen. 
 
Dabei versteckten sich die Roten anfangs nicht, versuchten ihr Glück zunächst in der Offensive. Kurz vor dem Pausenpfiff erzielten die Wiesecker, die bis dahin keine nennenswerte Offensivaktion hatten, durch einen Fehler im Spielaufbau, die 1:0 Führung. Nachdem Seitenwechsel  in der 48. Minute nahm das Unglück seinen Lauf, die Hausherren erhöhten auf 2:0. Dann folgten 20 Minuten, in denen die Roten völlig von der Rolle waren. Nichts klappte, kaum ein gewonnener Zweikampf, viele Fehler im Spielaufbau, von Offensivaktionen nichts zu sehen. Binnen sechs Minuten schraubte die TSG das Torverhältnis auf 4:0. Nach nur weiteren dreizehn  Minuten musste SG-Keeper Tolga Ercan erneut den Ball aus seinem Netz holen. Somit hatte man eine Handvoll Tore innerhalb von fünfundzwanzig Minuten kassiert. Die Frankfurter waren noch um Schadensbegrenzung bemüht. So brachte das Tor, vom zuvor eingewechselten Nenad Stanojevic (79.) und der verwandelte Elfer von Filip Cirpaci (90.)allerdings nur noch reine Ergebniskosmetik und konnte dennoch nicht über die heutige Leistung und das Endergebnis von 5:2 hinweg täuschen.
 
„Es war ein rabenschwarzer Tag für uns, es hat von Beginn an überhaupt nichts geklappt. Die erste Hälfte der zweiten Halbzeit war eine Katastrophe. Für die Mannschaft heißt es jetzt Verletzungen auskurieren und den Fokus im Training auf das nächste Spiel richten“, so Trainer Daudi nach der Partie.
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