U19 Hessenliga: Rot-Weiss siegt im Entscheidungs-Abstiegskrimi

Nicht mehr lange, dann finden die Aufstiegsspiele in die A-Junioren Bundesliga statt und Rot-Weiss Franfurt darf nach dem Sieg im Entscheidungsspiel gegen SG Rosenhöhe nun berechtigte Hoffnung auf den Hessenliga Verbleib wahrnehmen. Doch bis es so weit ist, heißt es für die Roten Tee trinken und dem OFC beide Daumen drücken.

SG Rot-Weiss Frankfurt U19 – SG Rosenhöhe U19 3:2 (1:1)

In den Anfangsminuten zeigt vor allem Rot-Weiss Frankfurt vor der lautstarken Kulisse wer „Bock“ auf die Hessenliga hat. Mit schönen Kombinationen arbeitete sich Frankfurt in die Partie, um dann nach 17 Minuten geschockt dazustehen. Die Offenbacher bekamen Quasi mit der ersten Torchance die Möglichkeit in Führung zu gehen. „Oh nein, bitte nicht schon wieder,“ lauten vereinzelte Kommentare der Zaungäste – – doch der Reihe nach – – In der Folge zeigten sich die Schützlinge von Trainergespann Daudi/Goncalves unbeeinduckt und erzielten nach einem feinen Zuspiel von Idriss Sarssar durch den unermüdlichen Anto Arlovic postwendend den Ausgleich (20.). Entsprechend, mit einem Remis, ging es in die Umkleidekabinen. „Wir hatten die Vorentscheidung mehrfach auf dem Fuß. Wir haben Rosenhöhe über weite Strecken dominiert. Das Auslassen bester Torchancen war wieder unser großes Manko, wir hätten die Partie dann früher entscheiden können, aber insgesamt zählt heute einzig und allein nur der Sieg,“ stellte Coach Siar Daudi in seiner Nachbetrachtung fest.

Nach Wiederanpfiff – genauer gesagt nach handgestoppten 9 Minuten – ging es für Rosenhöhe weiter nach dem Motto: „Wir wollen defensiv stabil stehen, und vorne Nadelstiche setzen.“ Und so kam es auch, durch einen Kopfball ​​gingen die Blau-Weißen erneut in Führung (54.). Keine Mannschaft wollte sich geschlagen geben, es blieb ein Spektakel. Dann wiederum egalisierten die Frankfurter, nach einem fulminanten Distanzschuss stellte Ismael Sy alles auf Anfang (69.). Die Schlussphase hatte es dann in sich: Als sich Spieler und Zuschauer innerlich bereits auf eine Extraschicht eingestellt hatten, gelang es Cherano Willefuehr, der zur Halbzeit eingewechselt wurde und somit sein Abschiedsspiel bekam, Sekunden vor dem Ende doch noch das 3:2 und sicherte seinem Team den viel umjubelten Sieg. „Rosenhöhe hat uns das Leben Phasenweise schwer gemacht, Sie spielen sehr diszipliniert, meine Mannschaft hat wahnsinnigen Charakter gezeigt, wir wollten heute unsere Hausaufgaben erledigen, nur dann macht es Sinn, nach anderen Ergebnissen zu schauen. Für die nächsten elf Tage bin ich Kickers Offenbach Fan,“ so Trainer Goncalves schmunzelnd nach der spannenden Partie.

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